Berliner Einzelmeisterschaft der Kinder im Bodenkampf

Am 03.11.19 fand wieder die Berliner Einzelmeisterschaft der Kinder im Bodenkampf des Deutschen Jiu-Jitsu Rings Erich Rahn statt. 139 Athleten traten in der Sportschule Randori-Pro in Spandau in 21 Gruppen an und erkämpften sich dort tapfer ihre Meistertitel. Das Turnier war geprägt von einer tollen und fairen Athmospäre. Wir sahen viele spannende, aufregende und schöne Kämpfe und schlussendlich viele glückliche und stolze Kinder und Eltern! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

 

IMMAF European Open

Bei der IMMAF European Open im Juni 2019 gewinnen drei DJJR Sportlerinnen Edelmetall. Das ist eine mega Leistung für unseren kleinen Verband. Die drei Medizinstudentinnen Anna Gaul, Renana Bruckstein und Clara Danssmann holen Gold, Silber und Bronze bei diesem stark besetzten internationalen Top-Turnier. Glückwunsch auch an die Mitgliedsschulen Randori Pro und Sportschule Rahn. Und deren Trainer Lutz Heyden, Harry Werz und Thorsten Preiss.

DJJR Trainer erfolgreich bei IMMAF/GEMMAF Coachseminar

Die DJJR Trainer Lutz Heyden, Harry Werz, Felix Schwenzfeier und Thorsten Preiß, allesamt Sportwissenschaftler, dozierten beim ersten internationalen MMA Trainerlizenzlehrgang in Deutschland über diverse Themen, die den MMA Sport betreffen (Physiologie, Trainingswissenschaft, Didaktik, Pädagogik und Bewegungswissenschaften). Alle wurden mit hohen internationalen Trainerlizenzen von Andrey Moshanov versehen. Weitere DJJR-Mitglieder waren Teilnehmer dieses Lehrgangs und bestanden die Trainerlizenz Stufe 1. Herzlichen Glückwunsch an Oliver Roszak, Tolga Gürsoy, Patrick Drescher und Dominik Krüger. Das ist ein großer Erfolg für den DJJR.

1. Platz Hamburger Meisterschaft im Allkampf

Bela Pfeffer aus der Sportschule Rahn wird Hamburger Meister im Allkampf. In seinem ersten Wettkampf in der Erwachsenen Klasse siegt er in allen 6 (!) Kämpfen vorzeitig und siegt bei dieser stark besetzten Meisterschaft. Trainer Thorsten Preiß freut sich auf die Sport Jiujutsu WM im November.

DJJR Lehrgang in Weilheim am 19./ 20.10.2019

In Kooperation mit dem Deutschen Jiu-Jitsu Ring Erich Rahn e.V. (DJJR), Deutschen Dan-Träger und Budo-Lehrer Verband (DDBV) und der Internationalen Assoziation für Asiatische Kampf-Künste (INT.A.AS.K.K. veranstaltete die Abteilung Jiu-Jitsu / Shaolin-Tempel-Boxen des TSV 1847 Weilheim e.V. einen 2-tägigen Lehrgang um Neues zu lernen und Bekanntes aufzufrischen.

Als Hausherr des Dojo Weilheim (Lehrgangsstätte) und Funktionär des Deutschen Jiu-Jitsu Ring “Erich Rahn“ e.V. begrüßte Thomas Gerold 7. Dan Jiu-Jitsu / 1. Kampfdan Tempelboxen (Stellvertretender Vorsitzender des Großmeisterkollegiums) die Lehrgangsreferenten Andreas Woithon 8. Dan Jiu-Jitsu / 3. Kampfdan Tempelboxen und Achim Fischer 6. Dan Jiu-Jitsu / 1.Kampfdan Tempelboxen und stellte diese den ca. 40 Teilnehmern, die aus dem Kölner und Bayerischen Raum angereist waren, kurz vor.

Jiu-Jitsu, Selbstverteidigung und Tempelboxen standen auf dem Programm. Die Referenten des Lehrgangs wussten ihre Unterrichtseinheiten systematisch zu vermitteln, achteten auf korrekte Ausführung der gezeigten Techniken bzw. Schrittfolgen und gingen auch auf individuelle Fragen der Übenden ein.

Andreas Woithon referierte über militärischen Nahkampf (hierbei wird grundsätzlich von mehreren Angreifern ausgegangen) zu Befreiungen aus Würgetechniken, Jackenfassen und Beinabwehren. Hierbei wurde auf ein langsames Einstudieren der neuen Bewegungen großer Wert gelegt. Die Einheit wurde mit mehreren Schulkämpfen der Teilnehmer untereinander (ca. 20 Minuten) zum Ausklang gebracht.

Achim Fischer referierte ebenfalls über militärischen Nahkampf, wobei hier der Ansatz der Fausttechniken mit dem „richtigen Schrittsystem“ im Vordergrund stand. Die Fausttechniken wurden gegen Faust u. Fußangriffe sowie gegen Wügeangriffe und Handgelenkfassen geübt. Die Einheit wurde ebenfalls mit mehreren Schulkämpfen der Teilnehmer untereinander (ca. 20 Minuten) vervollständigt.

Thomas Gerold referierte über die Verteidigung gegen einen Stockangreifer. Das Prinzip der klebenden Hand wurde erläutert und mit verschiedenen Blockvarianten geübt.

Die Verteidigungstechniken wurden zuerst im Stand beendet, danach wurden Techniken bis zum Boden weitergeführt mit anschließender Entwaffnung. Hierbei wurde Thomas von seinem Meisterschüler Davoud Sharifi 5. Dan Jiu-Jitsu unterstützt.

Danach war das „Reingehen“ in den Angreifer bei einer Kampfsituation „Faust-Fußkampf“ Thema. Es wurden 2 Beispiele mit unterschiedlichen Ansatzpunkten der Gegenwehr geübt. In der 3 Schulkampfeinheit (ca. 20 Minuten) des ersten Tages konnte Erlerntes ausprobiert und geübt werden.

Der erste Tag fand bei bayerischem Bier, gutem Essen und vielen guten Gesprächen in einer Weilheimer Gaststätte seinen Ausklang.

Am zweiten Tag konnten ca. 35 Teilnehmer begrüßt werden. Achim Fischer begann den frühen Vormittag mit Fausttechniken vom ersten Tag und technischen Erweiterungen zum Thema. Diese Fausttechniken wurden wiederum in mögliche Situationen auf der Straße eingebaut. Auch wurde mit einer Messerverteidigung das Lauf- und Schrittsystem, das sich durch das ganze System der Kölner Großmeister zieht, nochmals erläutert und erklärt.

Andreas Woithon zeigte danach eine mögliche Verteidigung gegen gerade und gedrehte Beintritte. Auch wurde auf Kontertechniken in einer Kampfsituation eingegangen. Zum Ausklang des Lehrgangs konnten die geübten Bewegungen in mehreren Schulkämpfen der Teilnehmer untereinander (ca. 45 Minuten) ausprobiert werden.

Die Teilnehmer kamen aus den verschiedensten Budorichtungen wie Jiu-Jitsu, Jiu-Jitsu-Karate, aus den verschiedensten. Karatestilen und aus dem Kung Fu.

Ein achtsames und gutes Miteinander ist u.a. ein Schlüssel zum Lernerfolg in den Kampfkünsten. Dies war zu jeder Zeit des Lehrganges gegeben und im Dojo auch spürbar, sodass ein sehr lehrreicher und harmonischer 2-tägiger Lehrgang zu Stande kam.

Mit sportlichen Grüßen

Thomas Gerold

World Games – Varazdin Kroatien 2019

Riesenerfolg für die Teilnehmer der Budo Akademie Zanshin Bad Reichenhall bei den diesjährigen World Martial Arts Games in Kroatien – den World Games des Kampfsports. Mit dem September fanden die Trainingseinheiten der Budo Akademie Zanshin Bad Reichenhall ihren Höhepunkt und das gesamte Training wurde nur auf das eine Ziel „1. Platz“ abgestimmt. Dabeisein ist zwar alles, doch ohne Ziel vor Augen ist kein Trainingskonzept richtungsweisend. Die Budo Akademie Zanshin Bad Reichenhall konnte dieses Jahr zwar nur eine kleine Gesandtschaft für das Deutsche Nationalteam stellen – doch diese kleine Abordnung, bestehend aus Angela Noemia Barth und Michael Pfnür, stellte alle Erwartungen in den Schatten.

Michael Pfnür bereitete sich auf die Disziplinen „Leichtkontakt Kickboxen“ und „Kick Light“ vor. Kick Light ist identisch mit „Leichtkontakt Kickboxen“ beinhaltet jedoch auch Lowkicks (Tritte auf die Oberschenkel). Michael Pfnür ist technisch auf sehr hohem Niveau und daher wurden die Trainingsinhalte mehr auf taktische Schwerpunkte gelegt. So wurde sein Kampfstil von seinen Trainern der Budo Akademie Zanshin, Peter Wetzelsperger und Christian Erber, in der Vorbereitungsphase stetig analysiert und optimiert. Allein durch die konsequente Optimierung und Verbesserung seiner Beinarbeit konnte der entscheidende Sprung nach vorne erreicht werden. Kickboxen ist nicht nur ein Sport in welchem geschlagen und getreten wird, vielmehr ähnelt es einem Schachspiel, in der Strategie und taktile Klugheit den Ausschlag geben können. Ab einem gewissenNiveau entscheiden nicht mehr Stärke und Schnelligkeit, sondern taktische und intelligente Züge. Für Michael Pfnür konnten mit der Umstellung der Beinarbeit und dazu speziell auf ihn abgestimmten Techniken, diese taktischen „Schachzüge“ gesetzt werden. Michael positionierte sich zum Beispiel so, wie die Gegner in für ihre eigenen Angriffe erwartet hätten – durch seine Beinarbeit war er in diesen Momenten meist jedoch an anderer Stelle, wo er nicht erwartet wurde und konnte dann aus diesen überraschenden Positionen seine Gegner „Schach Matt“ setzen. Großer Jubel dann im Zanshin- und im National-Team als Michael Pfnür das Finale im Leichtkontakt für sich entscheiden konnte. 1. Platz und somit World Games Sieger 2019. Getragen durch die Euphorie seines ersten World Champion Titels ging es dann in das Battle „Kick Light“. Auch hier glänzte Michael Pfnür mit guter Leistung. Beeinflusst durch seinen ersten Erfolg, nahm er das erreichte Finale leider etwas zu locker, sicherte sich aber trotzdem mit Bravour den zweiten Platz.

Am Ende des ersten Turniertages stieg dann die Anspannung für die Zanshin Sportlerin Angela Noemia Barth. Sie startete in diesem Jahr nur in der Disziplin „Bruchtest“, da ihr Knie etwas Probleme macht. Letztes Jahr konnte Angela Noemia Barth in der Mix-Klasse (Frauen und Männer in einer Klasse) die Konkurrenz deutlich dominieren. Beim Bruchtest geht es darum mit Technikvielfalt, Präzision und Entschlossenheit durch Grundtechniken wie z.B. Fauststöße oder Beintritte, verschiedenste Gegenstände zu durchbrechen. Angela Noemia Barth startet hier immer öfter in der Männerklasse, da sie beiden weiblichen Teilnehmern derzeit keine ernstzunehmenden Gegnerinnen finden kann. Selbstzweifel sind bei der Bruchtestdisziplin fehl am Platz. Ein Fehlversuch kann hier gleich ein paar Plätz kosten oder auch eine schlimme Verletzung nach sich ziehen. und so sind auch bei der Bruchtestdisziplin ihre Trainer des Zanshin Teams unerbittlich. In der Vorbereitung immer wieder mit Wiederholungen der Techniken auf Perfektion und Sauberkeit gedrillt, lag der Fokus schließlich auf einer positive Geisteshaltung, denn: Der Körper folgt dem Geist. Die Psyche entscheidet, wie so oft, über Sieg oder Niederlage – Gelingen oder Nichtgelingen. Die Disziplin „Bruchtest“ ist auch immer ein Zuschauermagnet, denn diesem Show-Faktor kann sich keiner entziehen. So konnte Angela Noemia Barth, getragen durch den Applaus der Zuschauer, ihre Bestleistung abrufen und sich ebenfalls den ersten Platz im Bruchtest sichern – Bruchtest World Champion.

Als Trophäe gab es für den Kickboxsieg einen Gürtel und für den Titel im Bruchtest eine edles Samuraischwert. Stress, Reise, Anstrengung, Schweiß und höchster Körpereinsatz haben sich wieder einmal für die Sportler der Budo Akademie Zanshin gelohnt.

Bericht: Peter Wetzelsperger, Budo Akademie Zanshin Bad Reichenhall

Jahreslehrgang 2018 des DDBV e.V. in der Sportschule Oberhaching

Mit dem Jahreslehrgang des Deutschen Dan-Träger und Budo-Lehrer Verbandes e.V. in Oberhaching hat das Budo-Jahr 2018 einen großartigen Abschluss erhalten. Über 100 Budoka aus den verschiedensten Disziplinen und Stilrichtungen haben sich am Wochenende des 15./16. Dezember 2018 an einer der ersten Adressen im Deutschen Sport, der Sportschule Oberhaching, versammelt, um Erfahrungen zu teilen, Neues zu lernen oder Bekanntes aufzufrischen.

Als Funktionäre des Deutschen Jiu-Jitsu Ring „Erich Rahn“ e.V. waren Thorsten Preiß (Präsident), Lothar Sieber (Vorsitzender des Großmeisterkollegiums) und Thomas Gerold (sein Stellvertreter) eingeladen, die wie auch die anderen sechs Referenten des Lehrgangs aktive Mitglieder des DDBV e.V. sind.

Realistische Selbstverteidigung, Jiu-Jitsu, Karate, MMA, Stockkampf, Shaolin-Tempelboxen und Iai-Do standen auf dem vielseitigen Programm, das die eifrigen Teilnehmer überzeugte und begeisterte. Die Referenten des Lehrgangs wussten ihre Unterrichtsthemen systematisch zu vermitteln, achteten auf korrekte Ausführung der gezeigten Techniken und gingen individuell auf die Fragen der Übenden ein. Auf drei Trainingsflächen bot sich den Teilnehmern ein breit gefächertes Angebot. Für jeden – vom Weißgurt bis zum erfahrenen Dan-Träger – war etwas geboten und so konnte jeder etwas mitnehmen.

Klaus Härtel (erster Vorsitzender der Deutschen Kampfkunst Föderation e.V.) referierte über „Realität und Fiktion bei Waffenabwehren“, ein Thema, das in späteren Einheiten von Wolfgang Krötz (Stock) und Bodo Blumentritt (Messer) vertiefend aufgegriffen wurde. Seine zweite Einheit widmete Klaus dem „Small Circle JuJitsu™“, einem von Wally Jay entwickelten System, das mit Drehungen auf kleinsten Radien arbeitet. Gerhard Jung entwickelte mit seiner Gruppe Techniken rund um das Thema „Stock gegen Stock“. Parieren, Aufnehmen, Kontern und Entwaffnen – all das in schnellen und übergängigen Abläufen. Christian Brandt widmete seine ersten beiden Einheiten den Grundprinzipien des Zen-Do-Karate und dem Einsatz der entsprechenden Techniken in der Selbstverteidigung (z.B. Faustabwehren). Thomas Gerold und Thorsten Preiß machten in ihren jeweils drei Einheiten die komplett mit Matten ausgelegte Ringer-/Judo-Halle zu ihrem Territorium. Thomas vermittelte „Shaolin-Tempelboxen“ den Teilnehmern als eigenes System, bei dem besondere Prinzipien im Kampf zur Anwendung kommen. Grundtechniken, spezielle Automatismusübungen und schließlich die Anwendung im Kampf bzw. der Selbstverteidigung fügten sich letztlich schlüssig zusammen. Thorsten hatte das Thema „Mixed Martial Arts“ (MMA) als Wettkampfdisziplin im Gepäck und legte seine Schwerpunkte auf Takedowns (wie man sein Gegenüber zwingend in die Bodenlage bringt) und Submission-Techniken (wie man den Gegner zur Aufgabe zwingt) und hätte mit seinem großen Erfahrungsschatz noch viele Stunden füllen können. Hannelore und Lothar Sieber boten einen Querschnitt aus Abwehrtechniken gegen verschiedene Angriffe und wussten in gewohnter Art zu überzeugen. Als Spezialthema brachte Christian Brandt einigen Interessierten das Iai-Do – die Kunst, das Schwert zu ziehen – nahe. Das Schwert schnell ziehen, imaginäre Angriffe abwehren, mit Schnitt- und Stichtechniken kontern, das Schwert zurückführen. Das alles in harmonischen Abläufen unter höchster Achtsamkeit. Mit Übungseinheiten zu den Themen „Übergang in die Bodenlage in der SV“, „Selbstverteidigung in und aus der Bodenlage“, „Würgeabwehren“, „Beintechniken in der Selbstverteidigung“, „Hebeltechniken in der Bodenlage“ rundeten Christian Brandt, Wolfgang Krötz und Bodo Blumentritt das Programm ab.

Am Ende des ersten Lehrgangstages trafen sich die meisten der Teilnehmer im „Sportlertreff“ des Hauses zu einem gemeinsamen Abendessen und ließen so einen intensiven Trainingstag bei einem reichhaltigen Bayerischen Buffet und launigen Gesprächen ausklingen. Ideal, um sich auf den zweiten Lehrgangstag einzustimmen.

Neben den kompetenten Referenten und den fleißigen Teilnehmern trugen natürlich auch die Rahmenbedingungen zum Erfolg dieses Lehrgangs bei: die Sportschule Oberhaching bot den perfekten Rahmen nicht nur mit modernen Sportanlagen, sondern auch mit Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung zu moderaten Preisen – alles unter einem Dach. Nicht zuletzt waren diese Komponenten ein Kriterium für die Auswahl dieser Sportstätte. Die persönliche Anerkennung und das Lob der Teilnehmer im Anschluss an den Lehrgang für die gelungene Organisation bestätigen das und belohnen für den Aufwand, der im Vorfeld geleistet wurde.

An dieser Stelle möchte ich meinen persönlichen Dank an die Präsidiumsmitglieder des DDBV (Wolfgang Krötz, Christian Brandt, Thomas Wolfer und Steffen Köhler) richten. Ohne ihren großen persönlichen Einsatz in der Vorbereitung und während der Durchführung wäre dieser wunderbare Lehrgang in dieser Form nicht zustande gekommen.
Im kommenden Jahr besteht der DDBV e.V. seit 40 Jahren und in diesem Sinne hoffe ich, dass wir zum Jubiläum des DDBV e.V. eine mindestens so begeisternde Veranstaltung auf die Beine stellen können. Die Planungen haben bereits begonnen…

Mit sportlichen Grüßen
Bodo Blumentritt

Kobudo-, Kickbox- und Selbstverteidigungslehrgang in Weichs

Wenn dein Gegner zuschlagen will: Lass ihn das tun! Lass ihn schlagen und dann… gewinne!
(Yagyu Munenori, japanischer Samurai, Schwertmeister und Autor (1571 – 1646))

Zwei zentrale Prinzipien des Kampfsportes sind in diesem Zitat vereint: Die erste Aggression geht vom Gegner, nie von einem selbst aus und die Angriffsenergie des Gegners kann für die eigene Verteidigung und den möglichen Sieg genutzt werden.

Im Kobudo-, Kickbox- und Selbstverteidigungslehrgang in Weichs waren diese beiden Gesichtspunkte am 16.06.2018 während der drei thematischen Trainingseinheiten immer präsent.

Harald Weitmann (9. Dan Okinawa-Karate, 6. Dan Kobudo) führte die Teilnehmer in ausgewählte Aspekte des Kobudo ein, indem er nach einigen Lockerungsübungen zunächst den korrekten Umgang mit dem Eskrima – dem kurzen Stock, der u.a. im Arnis verwendet wird – erläuterte. Dabei standen die richtige Handhabung sowie mehrere Wirbeltechniken, z.T. in kombinierten Abfolgen, im Vordergrund. Anschließend erarbeitete die paarweise eingeteilte Gruppe kurze Angriffs- und Abwehrsequenzen, bei denen beide Partner jeweils ein Eskrima benutzten. Im dritten Abschnitt der Kobudo-Einheit ergänzte Harald Weitmann die Eskrima um das Tonfa, dessen Einsatz ebenfalls zuerst einzeln und dann mit dem Partner eingeübt wurde. Als Abschluss dieses Themenbereichs gingen die Teilnehmer in lockere Freikämpfe über, wobei jeder einen Eskrima und ein Tonfa verwendete.

Bereits hier konnten die Dynamik zwischen Angriff und Abwehr, aber auch die komplexen Koordinationsvorgänge im Umgang mit zwei unterschiedlichen Waffen erprobt werden.

Im anschließenden Training der realen Selbstverteidigung, das Lothar Sieber (10. Dan Jiu-Jitsu, 10. Dan Zen-Do-Karate) referierte, kam dem Nutzen der Angriffsenergie des Gegners sowie dem Umwandeln dieser in effektive Kontermöglichkeiten ebenfalls eine essentielle Bedeutung zu. Im Zuge verschiedener Angriffe – Packen am Kragen von vorne mit impliziertem Kopfstoß, Packen von hinten, Umklammern der Körpermitte und Messerangriffe – wurde schnell deutlich, dass zwar als erste Reaktion ein entschlossener Block durchgeführt wird, in seiner Folge jedoch ein fließender Übergang in einen Gegenkonter mit abschließender Technik erfolgen sollte, um den Kampf zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen und bestenfalls für sich zu entscheiden. Sowohl die Block-Techniken als auch die Übergänge in und die richtige Durchführung des Konters – beispielsweise in eine eigene Würgetechnik oder Aktion und Befreiung aus der Umklammerung – wurden intensiv von den Teilnehmern durchgeführt und durch theoretische Erläuterungen und praktische Erfahrungen von Lothar Sieber ergänzt.

Auch in der folgenden dritten thematischen Lehrgangseinheit blieb der Selbstverteidigungsaspekt erhalten, allerdings in einem Gebiet das Kampfsportes, das man auf den ersten Blick eher weniger damit in Verbindung bringt – dem Kickboxen. Tatsächlich eignen sich jedoch auch viele der dort üblichen Kampfsequenzen sehr gut für eine reale Selbstverteidigung, was Heiko Hofmann (6. Dan Okinawa Karate, 5. MG Kickboxen) in seinem Programm verdeutlichte. Faust- / Box-Techniken in Kombination mit Fußkicks haben bei einer entsprechenden Durchführung ein großes Abwehr und Konterpotenzial, das sich auch sehr gut im konkreten Verteidigungsfall einsetzen lässt. Wichtig sind dabei einerseits das taktische Vorgehen – ein Kick zum Kopf ist zwar visuell eindrucksvoll, eignet sich für die SV aber häufig nicht, zumal bei normaler Kleidung – andererseits aber auch ein gewisses Maß an Abhärtung der Fäuste, Ar-me und Beine, um die gegnerischen Techniken kontern zu können. Entsprechend erprobten die Teilnehmer ausgewählte Aktions-Abfolgen unter Einbeziehung des Abhärtungsvorganges in diesem abschließenden Trainingsintervall.

Gegen 17:15 Uhr endete schließlich ein sehr abwechslungsreicher und kurzweiliger Lehr-gang, der gekonnt Wissen vermittelte und Chancen für eine erfolgreiche Selbstverteidigung aufzeigte.
Vielen Dank an alle Referenten und Assistenten sowie Organisatoren und die fleißigen Kuchenbacker, die uns die Pause im wahrsten Sinne des Wortes „versüßt“ haben.

Dr. Nicola Ettlin

DDBV-Benefizlehrgang in Pocking zugunsten des Mukoviszidose e.V.

Gut vierzig Budoka aus dem Süddeutschen Raum folgten dem Ruf des Deutschen Dan-Träger und Budo-Lehrer Verbands e.V. (DDBV) und gingen gemeinsam für einen guten Zweck auf die Matte. An einem sommerlichen Tag am 12. Mai 2018 versammelten sie sich in der Dreifachturnhalle des Gymnasiums Pocking zur Weiterbildung im Bereich der Selbstverteidigung, aber eben auch, um den Mukoviszidose e.V. zu unterstützen.

In Deutschland leben ca. 8000 Menschen, die von der angeborenen, bislang unheilbaren Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose betroffen sind. Der Mukoviszidose e.V. wurde 1965 gegründet und leistet Hilfe zur Selbsthilfe, verbessert die Therapiemöglichkeiten und fördert die Forschung. Darüber hinaus setzt er sich für die Belange der Betroffenen gegenüber Entscheidungsträgern in Politik, dem Gesundheitswesen und der Wirtschaft ein. Der Verein finanziert Durch den persönlichen Kontakt unseres Mitglieds Markus Widmann (Leiter der Pockinger Jiu-Jitsu Schule) zu Johanna Chrissikos, die selbst von der Krankheit betroffen ist, entstand die Idee eines Benefizlehrgangs zugunsten des Mukoviszidose e.V.. Schnell fanden sich kompetente Vertreter des DDBV e.V., des Deutschen Jiu-Jitsu Ring Erich Rahn e.V. (DJJR) und der Kun-Tai-Ko International Association of Budo (KIAB), die in Kooperation und im Namen des Deutschen Dan-Träger und Budo-Lehrer Verbandes e.V. unentgeltlich als Referenten die Idee in die Tat umsetzten: Bodo Blumentritt, Christian Brandt, Markus Widmann (alle DDBV und DJJR) und Peter Wetzelsperger (DJJR und KIAB).

Das Lehrgangsangebot für diesen Tag deckte ein breites Spektrum aus der Selbstverteidigung ab: Abwehr gegen Beintechniken und Faustangriffe, Stock- und Messerangriffe sowie Würgeangriffe. Dabei war es den kompetenten Budo-Lehrern ein Anliegen Prinzipien zu vermitteln, die besonders in der realistischen Selbstverteidigung von Bedeutung sind: technisch richtige Ausführung, Berücksichtigung von psychologischen Aspekten und physikalischen Gesetzen, aber auch die wichtige Abgrenzung zwischen Kampfkunst und Selbstverteidigung, sowie die Grenzen der SV in der Praxis. Überzeugende Demonstrationen der Techniken durch die Referenten und aufmerksame Anleitung der Übenden ließen keine Fragen offen.

Am Ende des 6-stündigen Lehrgangs waren alle Teilnehmer nicht nur an Erfahrung reicher und vor allem zufrieden mit einem großartigen Ergebnis zugunsten des Mukoviszidose e.V., für den Johanna Chrissikos stellvertretend den Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro entgegennehmen konnte. Fleißige Kuchenbäckerinnen steuerten noch ihre Backwerke bei, die zusätzlich 100 Euro an Spenden einbrachten, sodass letztlich eine stolze Spendensumme von 1100 Euro an den Mukoviszidose e.V. überwiesen werden konnte. Bei dem gemeinsamen Abendessen im Pockinger Hof fand dieser rundum gelungene Lehrgangstag schließlich seinen gemütlichen Abschluss.

Berlin Open 2018

Am 22.04.2018 fand die Berlin Open im Sport Jiujutsu und Jiujutsu Grappling statt. Gastgeber war die Sportschule Rahn. Teilnehmer kamen von den Sportschulen Randori Pro mit den Trainern Harry Werz und Felix Schwenzfeier, der Sportschule Rahn mit dem Trainer Thorsten Preiß und dem Sportstudio Nippon. Als besonderes Highlight ging auch die Lithauer Nationalmannschaft im Sport Jiujutsu mit Trainer Aturas Vanagas aus Vilnius an den Start. Es wurde intensiv gekämpft und Top Leistungen abgerufen. Die Kampfrichter Clara Danßmann, Frederik Gutmann und Lucas Scheppe machten einen Top Job und sorgten für einen runden Ablauf der gsamten Veranstaltung.

Erich Rahn Gedenkturnier No.7

Über 50 Teilnehmer der Sportschule Rahn, der Sportschule Randori Pro Charlottenburg und dem Sportstudio Nippon nahmen an dem jährlichen Nachwuchsturnier des DJJR teil. Die jungen Kämpfer bewiesen Kampfgeist und tolle Techniken, so dass sich die Trainer und Betreuer schon auf die nächsten Events in diesem Jahr freuen können. Der Herzlichen Dank des Deutschen Jiu Jitsu Ringes geht an die Kampfrichter Clara Danßmann, Frederik Gutmann und Lucas Scheppe sowie an die Betreuer und Trainer der teilnehmenden Sportschulen.


25 Jahre Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg e.V. am 21. Oktober 2017

Am 21. Oktober 2017 feierte die Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumslehrgang. Gut 100 Budokas aus ganz Deutschland waren dafür nach Augsburg angereist. Geboten wurde Kampfkunst-Unterricht der Extraklasse von „Pionieren“ des deutschen Budosports.

1992 gründete Gerhard Jung in Augsburg seine eigene Schule für asiatische Kampfsportarten und Selbstverteidigung als eingetragener Verein. Bis heute hat er fast Eintausend Schüler unterrichtet, von denen er diverse bis zum Schwarzgurt ausgebildet hat. Nach 42 Jahren auf der Matte ist Gerhard Jung heute Großmeister im Jiu-Jitsu und Karate und gegenwärtig der höchstgraduierteste Kampfsportlehrer in Augsburg. In seinem Dojo in der Altstadt Augsburgs unterrichtet er an fünf Tagen in der Woche ein flexibles Kampfsportsystem mit Schwerpunkt auf realistischer Selbstverteidigung. Hier trainieren Jugendliche und Erwachsene, Frauen und Männer aller Altersstufen gemeinsam. Spezielle Einheiten für Frauenselbstverteidigung sowie ein Basiskurs für Ü40 und andere Junggebliebene gehören seit Jahren zum festen Angebot der Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg.

2017 wurde Gerhard Jung „in Würdigung der hervorragenden Verdienste um die Förderung des Budo-Sports sowie für besondere Lehrbefähigung“ vom Großmeisterkollegium des ältesten Kampfsportverbandes, dem Deutschen Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn, Berlin der 8. Dan Jiujitsu-Karate verliehen.

Mit den beiden Lehrgangs-Referenten, Lothar Sieber (10. Dan) und Dieter Lösgen (10. Dan), hat Gerhard Jung nicht nur zwei Lehrer eingeladen, die ihn maßgeblich geprägt haben. Zudem konnten die Teilnehmer des Lehrgangs zwei Koryphäen der deutschen Kampfsportszene der Nachkriegszeit erleben. Lothar Sieber leitet seit Jahrzehnten seine Kampfsport-Schule in München, betreibt seit 56 Jahren diverse Kampfsportarten und ist Vorsitzender im Großmeisterkollegium des Deutschen Jiu-Jitsu-Ringes e.V. Als Soke der Stilrichtung „Zen-Do-Karate“ hat er sogar einen Eintrag im renommierten „Lexikon der Kampfkünste“ von Werner Lind.

Dieter Lösgen (Jg. 1942), seit 64 Jahren „auf der Matte“ aktiv, ist Präsident des Deutschen Jiu-Jitsu-Bundes e.V. und trägt das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Der heutige Vertreter des Weltverbandes „United Nations of Jiu-Jitsu“ in Deutschland, der immer noch in Essen Jiu-Jitsu unterrichtet, hat seine Schwarzgurtprüfungen noch bei Erich Rahn in Berlin abgelegt, dem Begründer des Jiu-Jitsu in Deutschland.

Den angereisten Lehrgangsteilnehmern wurde also nicht nur technischer Unterricht auf höchstem Niveau (ausgefeilte Hebeltechniken sowie dynamische Block-Kontertechniken aus dem Karate) geboten, sondern auch die Gelegenheit, das Wissen und Können sowie die große Erfahrung und Tradition dieser beiden Altmeister im Karate und Jiu-Jitsu noch einmal live zu erleben.


Berliner Meisterschaft im Bodenkampf für Kinder und Jugendliche

Am 08.10.2017 fand zum wiederholten Male die Berliner Meisterschaft im Bodenkampf für Kinder und Jugendliche statt. Es starteten über 100 Kämpfer und Kämpferinnen der Sportschulen Randori Pro, Sportschule Dento und Sportschule Rahn um in spannenden Kämpfen die Beste oder den Besten zu ermitteln. Die Kleinsten mit gerade mal 5 Jahren kämpften genauso ehrgeizig wie die Großen.

Ausgerichtet wurde das Turnier wie jedes Jahr von der Sportschule Randori Pro in Spandau. Vielen Dank an den Deutschen Jiu Jitsu Ring für das Sponsoring der Ehrenpreise.

Sportschule Rahn siegt mehrfach bei den WORLD MARTIAL ART GAMES

Bei der internationalen Meisterschaft in Aarbon Schweiz am Bodensee gelang den Kämpfern ein bemerkenswerter Erfolg. Am ersten Kampftag gingen Gold an Alexander Boron im Kickboxen und Gold an Finn Flügge im Thaiboxen. Alex siegt im Finale mit 3:0, Finn siegt im Halbfinale durch Highkick KO und und im Finale ebenfalls mit 3:0.

Am 2. Kampftag der WORLD MARTIAL ART GAMES siegen Bela Pfeffer und Robert Völker in allen Kämpfen vorzeitig. Robert siegt beim Grappling -80kg und im Schwergewicht. Bela siegt in der Jugendklasse -65kg Grappling und Sport Jiujitsu sowie im Freundschaftskampf in der Erwachsenenklasse -75kg.


Iai-Do- und Kobudo-Lehrgang am 01. April 2017 in Neuffen

Gemäß der Lehrgangsausschreibung war es ein gemischter Teilnehmerkreis, der sich in den Räumen der Karateschule Weitmann am 01. April mit dem Training verschiedener Waffen auseinandersetzte. Kuy-Grade der Unter-, Mittel- und Oberstufe waren ebenso vertreten wie die Träger verschiedener Dan-Grade. Diese Heterogenität sprach einerseits für das große Interesse an Disziplinen der japanischen Kampfkünste, die über die „klassischen“ Unterrichtseinheiten des Karate hinausgehen. Andererseits stellte sie die vor die Herausforderung, den Anfängern Grundlagen verständlich zu vermitteln und den Fortgeschrittenen zugleich neue Perspektiven und Anregungen zu bieten.

Lothar Sieber (10. Dan Jiu-Jitsu, 10. Dan Karate-Do, 7. Dan Iai-Do) tat dies in den ersten eineinhalb Stunden des Lehrgangs durch ein ausgewogenes Konzept, das die Kunst des Iai-Do (Kunst des Schwertziehens) für Teilnehmer mit wenig oder keiner Erfahrung greifbar machte und ihnen durch markante Übungen die Möglichkeit bot, ein erstes Gespür für die Handhabung des Bokkens und die daraus abgeleiteten Zieh- und Schnitttechniken zu entwickeln. Die Fortgeschrittenen konnten diese Sequenzen wiederum dazu nutzen, um ihre Bewegungen mit dem Katana zu verfeinern. Am Ende standen kombinierte Technikabfolgen, die auch gedrehte Elemente und Aktionen aus einer anfänglichen Rückwärtsbewegung beinhalteten. Sie forderten dazu heraus, das soeben neu Erlernte direkt anzuwenden und im weiterentwickelten Stadium Reaktion sowie die Fertigkeit, das Katana korrekt zu handhaben, zu intensivieren. Auf diese Weise fanden sich alle Teilnehmer in dieser ersten Einheit wieder und arbeiteten engagiert mit Lothar Sieber, der es verstand, kurzweilig und doch intensiv die Kunst des Iai-Do zu vermitteln.

Harald Weitmann (9. Dan Okinawa-Karate, 6. Dan Kobudo, 4. Dan Iai-Do) gestaltete sein zweistündiges Kobudo-Training von Beginn an dynamisch und abwechslungsreich. Auch bei ihm erfuhren diejenigen Kampfsportler, die 2016 den Kobudo-Lehrgang in Weichs besucht hatten, eine Vertiefung der vor einem Jahr thematisierten Techniken und Übungen, während die Anfänger eine auf den Punkt stimmige Einführung in die grundlegenden Bewegungen erhielten. Da letztere im Kobudo immer auch sehr stark von der optimalen Koordination von Körper und Waffe abhängig sind, verlangten bereits kürzere Sequenzen eine hohes Maß an Konzentration, die sich steigerte, sobald die ersten Partnerübungen mit den Eskrima und später dem Tonfa folgten. Gerade das Tonfa bietet neben schnellen Schwingbewegungen durch das Ein- und Ausdrehen der Waffe auch die Möglichkeit von Wirbel-, Block-, Stoß,- und Schlagtechniken, die vielfältig einsetzbar sind. Dass diese Vielfalt auch sehr komplex und anspruchsvoll ist, erfuhren die Teilnehmer aller Gürtelgrade bei den abschließenden lockeren Kampfübungen, bei denen beide Partner jeweils mit einem Eskrima und einem Tonfa ausgestattet waren. Die Begeisterung aller zeigte, dass Harald Weitmann sowohl die richtigen Inhalte gewählt als auch jeden bei seinem persönlichen Wissensstand und seinen Fähigkeiten abgeholt hatte.

Vielen Dank für einen tollen Lehrgang!
Dr. Nicola Ettlin


Berliner Meisterschaft im Bodenkampf für Kinder und Jugendliche

Am 09.10.2016 fand zum wiederholten Male die Berliner Meisterschaft im Bodenkampf für Kinder und Jugendliche statt. Es starteten über 90 Kämpfer und Kämpferinnen um in spannenden Kämpfen die Beste oder den Besten zu ermitteln. Die Kleinsten mit gerade mal 5 Jahren kämpften genauso ehrgeizig wie die Großen. Ausgerichtet wurde das Turnier wie jedes Jahr von der Sportschule Randori Pro. Vielen Dank an den Deutschen Jiu Jitsu Ring für das Sponsoring der Ehrenpreise.


Nick Hein Seminar

Am 03.10.2016 gab Nick Hein, deutschlands erfolgreichster MMA Kämpfer und ehemaliger Bundespolizist ein Seminar in der Sportschule Rahn. Neben seinen favorisierten Techniken im Stand, seinen effektiven und effizienten Takedowns und seiner Taktik für die Kontrolle des Bodenkampf, konnte Nick auch einen überaus interessanten Einblick in das Training und die Herausforderungen, die an einen UFC-Profi gestellt werden, geben.


3. Berlin Open im Sport Jiujutsu

Die Sportschule Rahn richtete am 03.10.2016 die dritte Berlin Open im Sport Jiujutsu aus. Kämpfer aus Polen, Litauen und Deutschland waren in den Kategorien Sport Jiujutsu (Allkampf) und Grappling am Start. Wie immer herrschte eine sehr sportliche Stimmung und die Zuschauer bekamen viele interessante Kämpfe zu sehen. Weltverbandspräsident Tomasz Guja war selbst mit seinem Team vor Ort und zeigte sich äußerst zufrieden mit den sportlichen Leistungen und der Organisation der Veranstaltung.

Ergebnisse der Kämpfer der Sportschule Rahn: Alexander Iliev 1. Platz Sport Jiujutsu Jugend, Lisa Sangkuhl 1. Platz Grappling Jugend, Bela Pfeffer 1. Platz Grappling Jugend, Simon Pfeffer 2. Platz Grappling Jugend, Eugen Polichiuks 1. Platz Grappling und Sport Jiujutsu, Tofik Badran 2. Platz Sport Jiujutsu und Grappling.

Wettkampftag 01.10.2016

Erfolgreicher Kampftag für die Sportschule Rahn. Am 01.10.2016 starteten die Kämpfer: Mario Cuk (Olympisches Boxen, Juliusturm Pokal Turnier) und Eugen Polichuk (K1 Kickboxen, Fightnight Gütersloh) erfolgreich in ihren Disziplinen!

Der Judo Mateo Cuk siegte am gleichen Tag beim DJB Sichtungsturnier im Judo. Glückwunsch an alle Kämpfer!

World Martial Art Games 2016 Bad Kissingen

Die World Martial Art Games sind ein Worldcup verschiedener Kampfsportverbände, die gemeinsam riesiges Event in ihren Sportarten durchführen. (Kickboxen, Grappling, Sport Jiujutsu, Formen, Bruchtest) quasi eine Miniolympiade für Amateurkampfsportler.

Die DJJR Sportschulen Rahn und Budo Akademia Zanshin waren am Start. Das Sport Jiujutsu Team der Sportschule Rahn mit Nationaltrainer Thorsten Preiß war mit 4 Startern am Start. Die Reise nach Bad Kissingen, ein traumhafter Kurort in Deutschland, fand vom 01.09. – 04.09.2016 statt. Bei der Fahrt unterstützte uns erneut die M&M Cuk GmbH. Über 600 Starter aus unterschiedlichsten Ländern waren dabei. So z.B. Iran, Kasachstan, Turmenistan, Schweiz, USA, Wales, England, Türkei, Kroatien, Georgien, Polen uvm.. Auch die besonders starke Mannschaften aus Kasachstan und Polen waren im Sport Jiujutsu am Start.

Die Ergebnisse der Rahn Sportschule in der Kategorie: Sport Jiujutsu lauteten:

  • Sieger: Frederik Gutmann Männer bis 75kg Sieg im Finale durch Armstreckhebel
  • Sieger: Simon Pfeffer: Jugend bis 75kg, Sieg im Finale klarer Punktesieg Schläge
  • Sieger Bela Pfeffer: Jugend bis 65 kg, Sieg im Finale Armstreckhebel
  • Kategorie Grappling: Siegerin: Clara Danßmann Damen -56kg Sieg im Finale durch Armbeugehebel.

Unterstützt wurde unser Team wie immer von Jugendkämpferin Janine Herting aus Thüringen die ihrerseits erfolgreich das Turnier bestritt und sich in mehreren Kategorien platzierte.

Großer Erfolg für unsere Schule, die in ihrem 110 (!) Jubiläumsjahr in ihrer Ursprungssportart international erfolgreich ist (wir sind die erste Jiu jitsu Schule Deutschlands, gegr. 1906).

Erwähnenswert ist das spektakuläre Halbfinale von Bela Pfeffer gegen den starken Kasachischen Kämpfer in der Jugend Kategorie. Unsere Vorbereitung fand zusammen mit unserem Judo Jugend Nationalmannschaftskämpfer Mateo Cuk statt, der seinerseits das Bodenkampfturnier des Judo Kaderlehrganges in Kienbaum mit 12 (!) Siegen für sich entschied.

Die Sportschule Zanshin aus Bad Reichenhall mit ihrem sportlichen Leiter Peter Wetzelsperger, der die gesamte Veranstaltung mit seiner Demo bei der Eröffnungsfeier begeisterte, dominierte die Bruchtest- und Selbstverteidigungsklassen und siegten dort in fast allen Kategorien. Glückwunsch an die Athleten: Alexandra Hausmann, Christian Erber und Angela Noemia Barth und Peter Wetzelsperger.

Krav Maga-Survival Lehrgang in Hamburg

In Hamburg fand vom 17.-19. Juni 2016 das German Summercamp statt. Lutz Heyden und Oliver Brumme gehörten mit zum Lehrgangsleiterteam und zeigten Jiu-Jitsu Übergänge vom Stand zum Boden. Krav Maga und Kyokushinbudokai –Allroundfighting standen ebenfalls auf dem Lehrgangsplan.

Über 120 Teilnehmer aus Deutschland, Belgien und Dänemark trafen sich zum gemeinsamen Training. Es wurden auch Prüfungen abgehalten, bei denen viel gekämpft wurde. Die aus Berlin angereisten Randori-Pro Jiu-Jitsuka waren in ihrem Element und erhielten für ihre Art der Vermittlung von Kampfsporttechniken und ihr Auftreten und Verhalten beim eigenen Training und auch beim Kämpfen, viel Lob.

Im nächsten Jahr, freuen sich die Berliner schon auf ein Wiedersehen und werden mit noch viel mehr Sportlern aus Berlin teilnehmen.

Iai-Do, Kobudo- und Kickboxlehrgang in Weichs

Der Lehrgangstag begann mit einer Kunst – der „Kunst des Schwertziehens“, Iai-Do. Wie zutreffend diese Bedeutung ist, zeigte Lothar Sieber (10. Dan Jiu-Jitsu, 7. Dan Iai-Do) fortgeschrittenen und noch am Anfang stehenden Teilnehmern eindrücklich, indem er an speziell ausgewählten, auf den Kreis der Anwesenden abgestimmten Zieh- und Schnittübungen die für das Iai-Do essentielle Präzision gepaart mit Körperbeherrschung demonstrierte. Unter seiner weiteren Anleitung arbeiteten die Teilnehmer konzentriert an den kurzen, in der korrekten Durchführung jedoch komplexen Bewegungsabläufen und konnten danach umso besser einschätzen, welche Leistung hinter dem ersten Dan-Grad im Iai-Do steht, den Anton Spengler in der anschließenden Prüfung erwarb. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Nach einer kurzen Pause begrüßte im Folgenden Harald Weitmann (8. Dan Okinawa-Karate, 5. Dan Kobudo) die anwesenden Kyu- und Dan-Grade zum zweiten Teilbereich des Lehrgangs, dem Kobudo. Anhand einer Einführung in die historische Entwicklung der Waffenkunde im Okinawa-Karate erläuterte er zunächst zentrale Zusammenhänge und akzentuierte die Tatsache, dass Kobudo seit dem Entstehen des Okinawa-Karate einen festen Bestandteil dieses Kampfsystems darstellt. Die folgenden Trainingseinheiten mit Kurzstöcken (Eskrima), die auch im philippinischen Arnis / Kali verwendet werden, sowie dem Tonfa, einer klassischen Waffe des Okinawa-Karate, verlangten neben Links-Rechts-Koordination insbesondere Geschicklichkeit in den Wirbeltechniken und der grundsätzlichen Handhabung der jeweiligen Waffe. Am Ende stand ein lockerer Freikampf, bei dem jeder Partner mit einem Eskrima und einem Tonfa ausgerüstet war. Er überzeugte alle Teilnehmer davon, dass Kampfsequenzen ohne fest vorgegebene Bewegungsabläufe eine hohe Konzentration, Körperbeherrschung und nicht zuletzt Strategie voraussetzen – Eigenschaften, die auch diejenigen besitzen sollten, die sich näher mit Kickboxen befassen, was im letzten Themenbereich des Lehrganges deutlich wurde.

Heiko Hofmann (5. Dan Okinawa-Karate, 4. Meistergrad Kickboxen) hatte ein Übungsprogramm zusammengestellt, das einerseits einen sehr guten Überblick über das vielfältige Portfolio der Techniken bot und andererseits die Schüler- und Dan-Grade zugleich vor wechselnde Aufgaben stellte. Je nach Schwerpunkt galt es Fuß- oder Fausttechniken, gedrehte oder gesprungene Kicks sowie die unterschiedlichen Distanzen (Infight, Halbdistanz, Kickdistanz) an und mit dem Partner umzusetzen. Dabei verdeutlichte die Art des Trainings, wie anspruchsvoll im positiven Sinn Kickboxen sein kann, sowohl in seinen fitnessbetonten Aspekten als auch in der Ausführung seiner kämpferischen Elemente.

Zur großen Freude aller wurden darüber hinaus zum Abschluss des gelungenen Lehrganges zwei neue Graduierungen vorgenommen: Soke Lothar Sieber erhielt von der Shinshinkan World Karate Organization (SWKO) den mehr als verdienten 10. Dan Karate-Do. Die Verleihung erfolgte durch Harald Weitmann in seiner Funktion des Director of Germany der SWKO. Von Lothar Sieber selbst wiederum wurde Heiko Hofmann für sein besonderes und unermüdliches Engagement mit dem 5. Meistergrad im Kickboxen ausgezeichnet. Beiden soll an dieser Stelle nochmals ganz herzlich gratuliert werden!

Außerdem gilt unser großer Dank den OrganisatorInnen des Lehrganges – es war einfach mal wieder super!

Dr. Nicola Ettlin

Offene Deutsche Meisterschaft der ISKA – Hans Büscher wird Deutscher Meister im K1

Am 28.11.2015 fand die DM der ISKA in Stuttgart statt. Über 1500 Starter gingen in den verschiedenen Disziplinen an den Start. Hans Büscher, der mit seinem Trainer Thorsten Preiß angereist war, wird Deutscher Meister im K1 Kickboxen. Er erkämpft sich in der stark umkämpften -85kg Klasse den DM Titel mit drei deutlichen Punktsiegen und bleibt weiter ungeschlagen. Dank an die M&M Cuk GmbH, die uns wie immer bei der Teilnahme, Reise und Übernachtung unterstützt hat.


Sport Jiujutsu WM Polen Jaworzno vom 20. bis 22.11.2015

Tomasz Guja lud erneut zur WM nach Jaworzno in Polen ein. 200 Kämpfer aus 11 Nationen gingen an den Start. Das Team der Sportschule Rahn wurde erneut von Janine Herting aus Thüringen verstärkt, die Ihren Titel von 2013 verteidigte und Gold holte. Bennett Wegner von der Sportschule Rahn konnte nach Topvorstellung bei der EM 2014 jetzt auch bei der WM siegen. Lucas Scheppe ebenfalls Sportschule Rahn dominierte seine Klasse im Sport Jiujutsu und auch im Jiujutsu Grappling und gewann seine sieben (!) Kämpfe an zwei Tagen. Er wurde Doppelweltmeister und gewann sechs Kämpfe (!) vorzeitig.

Bei den Damen wurden alle Gewichtsklassen in einen Pool gelegt, da es im Leichtgewicht zu wenig Kämpferinnen gab. Dennoch schaffte es Clara Danßmann ins Finale, traf dort aber auf eine 20kg (!) schwerere Gegnerin aus Ungarn und verlor das Finale nach Punkten. Erneut Silber für Clara. Ebenso erreichte Simon Pfeffer in der Jugendkategorie die Silbermedaille. Merlin Reckert, Bela Pfeffer, Lisa Sankuhl, Jonas Herbst und Alexander Iliev erreichten Bronze. Nationalcoach Thorsten Preiß war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. DJJR Danträger und Bruchtest-Champion Peter Wetzelsperger begeisterte mit einer Bruchtest- und Feuershow bei der Abendveranstaltung und schaffte es mit seiner außergewöhnlichen Show auf viele Titelseiten polnischer Zeitschriften.




Sport Jiujutsu- MMA Trainingslager in der Sportschule Rahn

Marcel Davidsohn und Thorsten Preiß leiteten in den Herbstferien 2015 einen Lehrgang für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, der insbesondere auf die Wettkämpfe im Sport Jiujutsu und MMA vorbereiten sollte. Die 20 Teilnehmer gaben ihr bestes und trainierten fleißig. Viele von Ihnen konnte ihr Erlerntes auf der Sport Jiujutsu WM zeigen und brachten dort hervorragende Leistungen.


Erste Berlin Open im Sport Jiujutsu am 03.10.2015

Die Sportschule Rahn war Ausrichter der ersten „Berlin Open“ der World Sport Jiujutsu Organization. Gekämpft wurde in den Kategorien Jiujutsu Grappling und Sport Jiujutsu. Weltverbandspräsident Tomasz Guja ließ es sich nicht nehmen, selber mit der starken polnischen Mannschaft anzureisen. Anders als ursprünglich geplant wurden auch Erwachsenenkämpfe ausgetragen, um diese Veranstaltung in Zukunft noch besser promoten zu können.

Über 60 Kämpfer aus Polen und den DJJR Mitgliedsvereinen Rahn, Nippon und Dento gaben ihr Bestes um die Ehrenpreise zu ergattern. Es ging hart zur Sache, insbesondere die Kinderkämpfe waren auf hohem Niveau, die Erwachsenenkämpfe wurden hart aber fair geführt. Die Kampfrichterleistung von Marcel Davidson, Enrico Mecarelli und Clara Danßmann ließen wenig Raum für Diskussionen.

Text: Thorsten Preiß

Berliner Meisterschaft im Allkampf am 12.09.2015

Wie gewohnt fand diese Veranstaltung im Sportpark Neukölln statt. Die Sportschule Rahn trat dieses mal mit Ihrer Nachwuchsmannschaft an. Simon Pfeffer (Jugend A), der wegen 800g zu viel auf Waage eine Gewichtsklasse höher antreten müsste, holte sich trotzdem überlegen den Sieg. Im Finale siegte er überzeugend durch Tapout mit Juji Gatame.

Bela Pfeffer und Bennett Wegner belegten in der Gewichtsklasse bis 55kg die ersten beiden Plätze. Jonas Herbst holte den zweiten Platz. Finn Flügge, der das erste mal an einem Allkampf Turnier teilnahm, belegte einen guten dritten Platz und verlor nur knapp mit einem Punkt Rückstand gegen den Sieger. Die Brüder Pfeffer wurden danach noch von Hauptstadt TV interviewt.

Zum Interview

Iai-Do-Lehrgang am 25. April 2015 in der Karateschule Weitmann

Kata sowie Zieh- und Schnittübungen bilden den Hauptbestandteil des Iai-Do, können jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten unterrichtet und ausgeübt werden, wobei Harmonie der Bewegungen gemeinsam mit Genauigkeit der Schwerthandhabung das alles verbindende Element darstellen. Dieses Grundverständnis war während des Lehrgangs am 25. April bei den Unterrichtseinheiten von Lothar Sieber (7. Dan Iai-Do ) und Harald Weitmann (4. Dan Iai- Do) kontinuierlich spürbar. So gewann die Einsteigergruppe unter der Leitung von Harald Weitmann neben ersten Eindrücken und technischen Erfahrungen auch einen Gefühl für die Herausforderungen des Iai-Do, die in der Perfektionierung der Abläufe, aber auch in dem flüssigen Spiel zwischen den schnellen und langsameren Übergänge des Ziehens und Schneides liegen.

Lothar Sieber thematisierte zeitgleich in der Gruppe der Fortgeschrittenen immer wieder vorkommende Abfolgen des Schwertziehens, die Rückwärts-, Vorwärts- und Seitwärtsbewegungen mit unterschiedlichen Schnitten kombinierten. Darüber hinaus widmete er sich den zehn zentralen Kata des Iai-Do, wobei ihm Christian Brandt (3. Dan Iai-Do), Heiko Hofmann (4. Dan Iai-Do) assistierten.

Gerade in der Kata zeigte sich auf beeindruckende Weise, wie „Die Kunst des Schwertziehens“ zum Leben erweckt werden kann, indem man bestehende Abläufe interpretiert, fließend auf- und auseinander folgen lässt und dadurch als Ausübender – trotz fester Verwurzelung in den tradierten Formen – zu seinem eigenen Stil zu finden vermag. Ob dieser, wie oben bereits angedeutet, den Schwerpunkt auf den meditativen Aspekt des Iai-Do legt, der in sich ruhend das Schwert als Begleiter zur inneren Persönlichkeitsbildung und äußeren Perfektion begreift oder eher auf der aktiv-schnellen Durchführung der Techniken basiert, die dem Erbe des Kämpferischen entspricht, bleibt, so Lothar Sieber, letztendlich dem Ausübenden überlassen.

Das eigentlich Faszinierende liegt ohnehin im Entdecken der einzelnen Facetten während des individuellen Entwicklungsweges, auf den man sich mit einer gewissen Geduld und in der Tiefe einlassen sollte; denn das Wesen und das Wertvolle des Iai-Do findet man nicht an der Oberfläche.

11.04.2015 Erich Rahn Gedenkturnier No. 5

Am 11.04.2015 trafen zum 5. Mal Kämpfer der Sportschule Dento, des Sportstudios Nippon, des PSB 24 e.V., des Ringside Gyms, des Ju Jutsu Clubs Nesselröden und der Sportschule Rahn trafen in lockerer Athmosphäre um Kampferfahrungen in unterschiedlichen Disziplinen zu machen. Ergebnisse standen dabei im Hintergrund, die Weiterentwicklung der Kämpfer und der Lerneffekt war das Ziel dieser Veranstaltung.

So machten auch einige Athleten Kämpfe in höhere Gewichtsklassen, um noch einen Kampf mehr machen zu können. Es fanden Box-Sparringswettkämpfe, Sport Jiujutsu Kämpfe (WSJO Regeln), und NoGi- Grappling statt. Besonderer Gast und Teilnehmerin bei unserem Turnier war Welt- und Europameisterin Janine Herting aus Thüringen (Ju Jutsu Club Nesselröden), die wie gewohnt eine überzeugende Vorstellung ablieferte. Besondere Gratulation geht an alle Debutanten sich überwunden haben ihren ersten Kampf zu meistern. Vielen Dank an den Deutschen Jiu Jitsu Ring für das Sponsoring der Ehrenpreise.

Text: Thorsten Preiß, Jiu-Jitsu Schule Rahn, Berlin

Erfolg bei der Muay Thai Open in Berlin

Am Sonntag, den 15.03.2015 fand die 7. Auflage der Muay Thai Open erneut im Landesleistungszentrum des Boxverbandes Berlin statt. Für die Sportschule Rahn gingen Julia Czupaillo, Alaadin Nazzar und Kevin Nitz an den Start. Julia und Kevin konnte ihre Kämpfe klar für sich entscheiden, Alaadin hatte einen sehr starken Gegner und kämpfte mutig, verlor den Kampf aber nach Punkten. Glückwunsch an Trainer Enrico Mecarelli.


Text: Thorsten Preiß, Jiu-Jitsu Schule Rahn, Berlin

Hans Büscher gewinnt Neubrandenburger Fight Night

Hans Büscher siegt im 4-Mann Turnier der 9. Neubrandenburger Fightnight am 07.03.2015. Bei dieser Top Veranstaltung kann Hans beide Kämpfe für sich entscheiden, war allerdings auch noch nie so intensiv gefordert. Hans bleibt weiterhin ungeschlagen. Herzlichen Glückwunsch auch an Trainer Enrico Mecarelli. Die M&M Cuk GmbH sorgte wiedermal mit ihrem Fahrdienst für einen exklusiven Transport nach Neubrandenburg.


Text: Thorsten Preiß, Jiu-Jitsu Schule Rahn, Berlin

K1 in Straussberg

Kevin Nitz (1.Kyu Jiu Jitsu, Sportschule Rahn) trat beim „Beginners Cup“ im K1 Kickboxen in Straussberg an. Der angehende Feuerwehrmann ließ auch bei seinem zweiten Kampf seinem Gegner keine Chance und gewann souverän durch KO in Runde Zwei. Betreut wurde er vom Kickbox-Trainer und der Sportschule Rahn Enrico Mecarelli (1. Dan Jiu Jitsu), der letztes Jahr in London Vize K1 Weltmeister wurde.


Text: Thorsten Preiß, Jiu-Jitsu Schule Rahn, Berlin

Europa Meisterschaft im Sport Jiujutsu 2014 in Jaworzno

Zum zweiten Mal besuchten wir ein Sport Jiujutsu Turnier der World Sport Jiujutsu Organisation von Tomasz Guja. Nach der gelungenen WM 2013 wollten wir uns auch 2014 im Sport Jiujutsu (Allkampf) und Grappling mit internationalen Kämpfern zu messen. Bei der EM in diesem Jahr kamen große Mannschaften aus Italien, Ungarn, Polen, Tschechien, Bosnien, Rumänien und Deutschland. Hervorzuheben ist die gute Organisation, die hervorragende unparteiische Kampfrichterleistungen und ein Wettkampfsystem, was es auch verdient hat, den Namen Jiu Jitsu zu tragen (anders als so viele Leichtkontakt- Jiu Jitsu Wettkampfsysteme). Besonders hat mich das Reglement im Sport Jiujutsu der Kinder beeindruckt. Durch die guten Kopfschützer war in unzähligen Kämpfen nicht eine Verletzung zu beobachten und dennoch war es richtiges Jiu-Jitsu-Kämpfen, von dem man in einer SV Situation profitieren wird.

Zu den Ergebnissen der deutschen Kämpfer:
Bennett Wegner, Sportschule Rahn, errang mit einer überragenden Leistung den Europameistertitel im Sport Jiujutsu in der Jugend. Janine Herting aus Thüringen unterstütze unser Team erneut und holte nach dem WM Titel 2013 nun auch die Europa-Meisterschaft in ihrer Kategorie nach Deutschland.

Lucas Scheppe, Sportschule Rahn wurde Doppel-Europameister der Männer im Sport Jiujutsu und Jiujutsu Grappling. Einfach nur unglaublich gut. Jonny Le Sportschule Randori Steglitz und Sportschule Rahn schnappte sich die Silbermedaille.

Isabella und Jonas Herbst erreichten in der Jugend die Bronzemedaille. Alexandar Iliev und Annika Herbst hatten ein bisschen Pech mit den Gewichtsklassen, kämpften gut, aber konnten sich nicht platzieren.

Desweiteren wurde Thorsten für die Verdienste für das Wettkampf Jiu Jitsu geehrt.


Text: Thorsten Preiß, Jiu-Jitsu Schule Rahn, Berlin

Lehrgang in Lindau (Bodensee)

Am Samstag, den 18. Oktober 2014, veranstaltete die Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg gemeinsam mit dem Ju-Jutsu-Club TSV Lindau 1850 einen Ju-Jutsu- und Jiujitsu-Karate-Lehrgang in der Jahn-Halle auf der Lindauer Insel. Der Polizeibeamte Gerhard Schlauch (3. Dan, Deutscher Ju-Jutsu-Verband) zeigte in einem ersten Block, wie schulmäßige Kampfsporttechniken unter Stress und in Alltagssituationen dem Realitätsdruck ‚der Straße‘ angepasst werden können und gab den Teilnehmenden auch zahlreiche Beispiele aus seiner Polizeipraxis mit auf den Weg. Gerhard Jung (7. Dan, Deutscher Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn e.V. und Deutscher Dan-Träger und Budo-Lehrer Verband e.V.) vermittelte Grundlagen effektiver und realistischer Selbstverteidigung aus dem umfangreichen Repertoire des Jiujitsu-Karate.

Da die beiden Referenten ganz auf Honorare verzichteten, war der Lehrgang erfreulicherweise für alle gratis. Der lehrreiche und sportlich herausfordernde Nachmittag wurde mit einem gemeinsamen Abendessen in entspannter Atmosphäre in einem griechischen Restaurant abgeschlossen.

Text: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg

Gemeinsames Kinder- u. Jugendtrainingslager

Gemeinsames Kinder- u. Jugendtrainingslager in den Herbstferien des Pro Sport Berlin e.V. und der Sportschule Rahn. Das Trainerteam Thorsten Preiß und Marcel Davidsohn sorgten in dieser Woche für eine positive Leitungsentwicklung und Trainingsspaß in Strausberg. Die Kinder sowie das Trainerteam zeigten vollen Einsatz. Das Trainingslager wird wieder in den Herbstferien vom 19.10.2015 bis 25.10.2015 stattfinden.


Thorsten Preiß, Jiu-Jitsu Schule Rahn, Berlin

Enrico Mecarelli 2014 Deutscher Meister im K 1 der WKU

Der Jiu-Jitsu-Kämpfer Enrico Mecarelli wurde am 28. Juli 2014 Deutscher Meister im K 1 der WKU. Dort entschied er alle Kämpfe vorzeitig. Bei der folgenden WM in London vom 26. – 29. August 2014 erreichte er den Vize-Weltmeistertitel. Im knappen Finalkampf wurde sein Gegner aus Canada Alexis Mompert in Runde 3 bis 8 angezählt. Enrico verlor den Kampf mit 2:1 Kampfrichterstimmen. Der 22-jährige Kämpfer der Sportschule Rahn aus Berlin stellte sich am 11. Oktober der Prüfung zum 1. Dan Jiu-Jitsu, geprüft wurde nach den Richtlinien des „Deutschen Jiu-Jitsu- Ring Erich Rahn“. Er bestand seine Prüfung mit Bravour, nochmals herzlichen Glückwunsch.


Thorsten Preiß, Jiu-Jitsu Schule Rahn, Berlin

KTR-Lehrgang in Lübben 

Am 03.05. 2014 fand wieder ein erfolgreicher KTR-Lehrgang in Lübben (Spreewald) statt. Der Lehrgang wurde vom dortigen Judo und Jiu-Jitsu Verein KUZUSHI e.V. ausgerichtet.
Jürgen Raffel VIII.DAN in Jiu-Jitsu und KTR-Gründer, demonstrierte im Lehrgang ‘‘dieser leider nur zeitlich auf 4 Stunden begrenzt war‘‘ ein Teil seiner KTR-Techniken, wie Abwehr gegen Belästigungen, Bierflaschen, Stock und Messer aber auch gegen Schläger- und Trittangriffe zeigte Jürgen, schnelle, effektive und kompromisslose Abwehrtechniken. Auch demonstrierte Jürgen, wie natürlich seine Wandtechniken auf allen räumliche Gegebenheiten wie Fahrstühle, enge Flure etc. anzuwenden sind. Daher ‘‘Kaum angegriffen schon abgewehrt‘‘. Der KTR-Lehrgang wurde von allen Teilnehmern mit regem Interesse wahrgenommen.

KTR ist ein schnelles, effektives, kompromissloses und straßenkampforientiertes Selbstverteidigungssystem in Verbindung mit Unterarmschlägen, Ellenbogen- und Kniestößen, Schlag- und Trittkombination sowie Hebeltechniken.

Iai-Do-Lehrgang in der Karateschule Weitmann

Jede Kunst lebt u.a. durch zwei wichtige Gesichtspunkte: die Gesamtheit der Wirkung einerseits, aber auch die Stimmigkeit selbst des kleinsten beteiligten Details andererseits. Besteht Ausgewogenheit zwischen beiden Bereichen folgen sie natürlich auseinander und ergänzen sich gegenseitig. Dies gilt auch für Iai-Do, das nicht umsonst die Kunst des Schwertziehens bedeutet.

Gemäß diesem Verständnis wählte Lothar Sieber (7. Dan Iai-Do) die Übungen für den traditionell im April in der Karateschule Weitmann in Neuffen stattfindenden Iai-Do-Lehrgang aus. Unter seiner Leitung befassten sich die Teilnehmenden verschiedenster Entwicklungsstufen zunächst mit den grundlegenden Techniken, die unerlässlich für jede weiterführende Handhabung des Katana selbst, aber auch für die weiteren, komplexeren Bewegungsfolgen des Iai-Do sind. Dabei galt es für die fortgeschrittenen Ausübenden, diese Techniken weiter zu verfeinern, während denjenigen, die erst jüngst mit Iai-Do begonnen haben, die zentrale Bedeutung der erläuterten Einzelheiten bewusst wurde: das korrekte beidhändige Halten des Schwertgriffes mit der gegengleichen Druckbewegung, die ein erfolgreiches Arretieren jeder ausgeführten Schnitttechnik erst ermöglicht, der richtige Ansatz eines geraden oder leicht nach oben gerichteten Stiches nach vorne, die präzises Einhaltung der unterschiedlichen Schnitthöhen sowie die Arbeit des Körpers um eine flüssige Bewegungsabfolge zu gewährleisten. Nach der Erläuterung und Demonstration dieser Aspekte, bei denen Lothar Sieber von seinen Assistenten Christian Brandt (2. Dan Iai-Do), Harald Weitmann (4. Dan Iai-Do), Heiko Hofmann (4. Dan Iai-Do) und Thomas Wolfer (4. Dan Iai-Do) unterstützt wurde, ging er im zweiten Lehrgangsteil dazu über, einzelne Kata des Iai-Do zu analysieren, um sie anschließend wieder zusammenzusetzen und mit den Erfahrungen des ersten Abschnitts zu jener Gesamtwirkung zu verbinden, die die Kunst des Schwertziehens ausmacht und doch auf der Perfektion kleinster Details beruht.

Nicola Ettlin

Bericht zur Sport Ju Jitsu WM in Jaworzno (Polen)

Die Deutsche Auswahl bestand aus Janine Herting vom DJJV und drei Kämpfern vom DJJR, Clara Danßmann, Lukas Scheppe, Thorsten Preiß sowie Marcel Davidsohn als Coach.
In der Jugend siegt Janine Herting souverän. Clara Danßmann (Sportschule Rahn), die bei den Deutschen Meisterschaften wieder einmal keine Gegnerin hatte, da ihre Gewichtsklasse überall sehr schlecht bis gar nicht besetzt ist, erlebte ihr Kampfdebut gleich bei einer Weltmeisterschaft. Die Coaches machten sich keine Sorgen, da ja auch nur mit mittleren Kontakt gekämpft werden sollte. Allerdings stellte sich sehr schnell heraus, dass es sich im Grunde genommen um eine Allkampf-Pro WM ohne Low Kick und ohne Schlagen nach dem Griff handelt, bei der sehr viele sehr starke Kämpfer am Start waren. Insbesondere das kasachische Team überzeugte durch seine Stärke und hohe Wettkampferfahrung. Clara kämpfte sich überlegen ins Finale und musste sich dort knapp einer sehr starken Kasachin nach Punkten geschlagen geben.

Lukas Scheppe (Sportschule Rahn) zog nach einem Sieg durch Tap Out ins Achtelfinale ein, wo er ebenfalls auf einen Kasachen traf, mit dem er sich auf Augenhöhe duellierte, und knapp nach Punkten verlor. Thorsten Preiß (ebenfalls Sportschule Rahn) siegte in den Kämpfen der Veteranenklasse jeweils vorzeitig mit Juji Gatame und holte hier Gold. Im spannenden Finale kämpfte er gegen den kasachischen Coach und setzte auch hier nach mehreren schweren Beintreffern den entscheidenen Juji Gatame durch.


Jiu-Jitsu- und Selbstverteidigungslehrgang des DJJR in Weichs

Sich selbst und andere im Angriffsfall verteidigen zu können, ist jedem Kampfkunstsystem als Zielsetzung sowie Daseinsberechtigung inhärent – zumindest in der Theorie. Tatsächlich liegen die Ursprünge der meisten heute noch praktizierten Kampfsportarten in dem Bestreben, körperliche und geistige Fähigkeiten auszubilden, die es im Falle eines Kampfes ermöglichen, das eigene Leben zu schützen und den Gegner abzuwehren. Im Laufe der Zeit haben sich jedoch oftmals stark wettkampforientierte Techniken etabliert und ihre konkrete Anwendbarkeit für eine reale Angriffssituation zugunsten des sportlichen Aspektes weitgehend eingebüßt.

Dieses ehemalige Potenzial zu reaktivieren und erneut zur Diskussion unter dem Gesichtspunkt der Selbstverteidigung zu stellen, war der Hauptschwerpunkt des vom DJJR organisierten Lehrgangs am 26. Oktober in Weichs. Die Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer erfolgte durch den zweiten Bürgermeister von Weichs, Martin Hofmann, sowie die  Präsidentin des Deutschen Jiu-Jitsu-Rings Erich Rahn e.V., Hannelore Sieber (9. Dan Jiu-Jitsu). Zudem war es eine große Freude, dass Großmeister Sergey Nasteka (6. Dan Jiu-Jitsu, Union of the Western Sibiria) aus Sibirien, Großmeister Lothar Sieber (10. Dan Jiu-Jitsu und Zen-Do-Karate, Soke, Vorsitzender des DJJR-Großmeisterkollegiums) und Peter Wetzelperger (4. Dan Jiu-Jitsu) die einzelnen Lehrgangsabschnitte referierten. Ebenfalls zu Gast waren darüber hinaus Thomas Gerold (stellvertretender Vorsitzender des DJJR- Großmeisterkollegiums), Bodo Blumentritt (Präsident des Deutschen Dan-Träger und Budo-Lehrer-Verbandes e.V.), Harald Weitmann (Vizepräsident Finanzen DJJR) sowie die DDBV-Präsidiumsmitglieder Wolfgang Krötz und Thomas Wolfer.
Wie begegnet man einer Attacke mit einem Stock oder einer ähnlichen Schlagwaffe am wirkungsvollsten und wie lässt sich der Gegner nach einer geglückten Entwaffnung sicher unter Kontrolle halten? Diese Frage stellte Sergey Nasteka an den Beginn seiner Ausführungen und demonstrierte den Kampfsportlern im Verlauf des ersten Veranstaltungsteils eine wohldurchdachte Technikauswahl, die er zu fließenden Kombinationen verband. Diese zeichneten sich vor allem dadurch aus, dass jede einzelne Technik bereits für sich genommen von hoher Wirksamkeit bei gleichzeitig schneller und unkomplizierter Durchführung war. In Folge angewendet, erlaubten die in sich wiederum variablen Abläufe aus Griff-, Schlag-, Fuß- und Fegetechniken die Abwehr, Entwaffnung und abschließende Fixierung des Gegners. Unter der fachkundigen Anleitung des Referenten bereiteten entsprechend zugeordnete Übungsintervalle auf den abschließenden Teil der Trainingseinheit vor – den Angriff mit einem Messer. Auch hier klärte Nasteka über die Problematik auf und gab einen Einblick in Abwehrmöglichkeiten, die trotz des bei einem Messerangriff immer gegenwärtigen hohen Risikos zum Erfolg führen können.

Der zweite Lehrgangsteil stand unter dem Motto einer Verbindung aus Wettkampferfahrungen mit Selbstverteidigungsaspekten. Peter Wetzelperger untersuchte typische Wettkampfsituationen darauf hin, inwiefern die dort angewendeten Abläufe abgeändert werden müssen, um auch einem realen Verteidigungsfall angemessen zu sein. Seine aufschlussreichen Analysen konnten die Teilnehmer jeweils sofort in ihrer praktischen Umsetzung erproben. Ob schneller Block und Konter auf einen halbkreisförmig geführten Fausthieb, Ausweichbewegungen, Kniestöße oder Hebel, die Anforderungen waren vielfältig und forderten die Kampfsportler zur konzentrierten Durchführung auf.
Konzentration und Koordination waren auch für den letzten Abschnitt zentral, in dem Lothar Sieber eine klassische Übungsabfolge des Jiu-Jitsu am Boden in ihre einzelnen Bestandteile zerlegte und auf ihre Funktionalität hin erläuterte. Dass dabei gerade in den Details der Schlüssel zu einer gelungenen oder missglückten Ausführung liegt, wurde den Teilnehmern schnell klar und somit auch die hohe Komplexität scheinbar einfacher Bewegungen. Erst die optimale Verbindung aller Komponenten machte die gezeigten Techniken wirklich effektiv.

So waren am Ende des Lehrgangstages alle Kampfsportler um viele Erfahrungen reicher und die zahlreichen Gespräche, die im Anschluss im Landgasthof Langenegger in Aufhausen/Weichs geführt wurden, verdeutlichten die lebhafte Auseinandersetzung der Teilnehmer mit der Materie und damit die hohe Qualität des Lehrgangs.

Dr. Nicola Ettlin


Lehrgang in Füssen

Am 12.10.2013 fand ein Lehrgang mit dem dort ansässigen Shu Shin Kan Füssen e.V. statt. Die Referenten waren Markus Grimm (Deutscher Jiu-Jitsu Bund e.V.) und Gerhard Jung (Deutscher Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn e.V.). Markus Grimm zeigte Stock- und Messertechniken aus dem philippinischen Kali. Gerhard Jung unterrichtete realistische Selbstverteidigung im Stand und in der Bodenlage.


Text und Bild: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg

05.10. – 11.10.2013 Herbsttrainingslager für Kinder und Jugendliche

In den Herbstferien vom 05.10. bis 11.10.2013 haben die Trainer Thorsten Preiß, Marcel Davidsohn und Frank Zasov erneut ein Trainingslager für Kinder und Jugendliche in Schönwalde ausgerichtet. Bei mehreren Jiu Jitsu Einheiten, sowie weiteren sportlichen Aktivitäten und Geländespielen, war die Stimmung wie immer super und die Teilnehmer im Alter von 6 bis 16 konnten viel lernen.

Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften im Allkampf

Am 07.09.2013 gingen unsere Athleten zusammen mit den Kämpfern des PSB 24 e.V. als „Jiu Jitsu Berlin Team“ bei der Deutschen Einzelmeisterschaft sowie einer parallel stattfindenden Anfängermeisterschaft an den Start. Wir erkämpften insgesamt 9 Turniersiege und zahlreiche weitere Platzierungen.

Unsere Deutschen Meister 2013:

  • Allkampf Jugend: Aladin Nazar, Norbert Laskowsky, Yousef Matzanke und Oscar Meyer Ricks
  • Allkampf Senioren: Sebastian Hoven, Hans Büscher
  • Allkampf Pro: Thorsten Preiß (außerdem Wahl zum besten Kämpfer des Turniers)
  • Sieger des Newcomer Turniers: Alexander Abt und Angelique Ullrich
  • Die Vizemeister: Florian Fiebig
  • Allkampf Jugend: Dennis Runge
  • Newcomerturnier: Ilja Schäfer, Patrick Schulze,
  • Dritte Plätze: Frederick Gutmann, Ben Camara, Franz Brettak, Alexander Gerbsch, Tofik Badran


Jiu-Jitsu-Lehrgang in Weichs

Die Lehrgänge des DJJR zeichnen sich nun schon seit einigen Jahren dadurch aus, dass sie das vielseitige Potenzial der verschiedenen Stilrichtungen und Kampfsportarten im Spannungsfeld zwischen Tradition und aktuellen Anforderungen der realen Selbstverteidigung begreifen und analysieren.

Das Bewusstsein für die Wurzeln und die über Jahrhunderte gewachsene Geschichte der Kampfkünste einerseits, aber auch das Bestreben, diese Geschichte weiterzuschreiben und in der Moderne lebendig zu halten, sind Verpflichtung und Qualitätsmerkmal zugleich.
Beide Zielsetzungen waren am 15. Juni 2013 auch im Programm des Jiu-Jitsu-Lehrganges in Weichs präsent, bei dem die zahlreichen Teilnehmer eingeladen waren, sich mit anspruchsvollen und besonderen Themen auseinanderzusetzen.

Den ersten Teil der Veranstaltung referierte der mehrfache Deutsche Meister im Vollkontakt-Karate und Europameister im Allround Fighting Thorsten Preiß (5. Dan) und sein Assistent Marcel Davidsohn (2.Dan). Sie beschäftigten sich vor allem mit den verschiedensten Varianten des Kampfes aus und in der Bodenlage. Wie versiert sie diese beherrschten, zeigte sich nicht nur an der Auswahl und Durchführung der unterrichteten Elemente, die immer auf konkrete Situationen im Straßenkampf verwiesen, sondern auch am Gespür für die unterschiedlichen Kenntnisstände der vertretenen Gürtelgrade (9. Kyu bis Dan-Grade). Gespeist aus Techniken des traditionellen Jiu-Jitsu, des Judo, des Karate und anderer bodenaffiner Stilarten vermittelten die zahlreichen Kontermöglichkeiten gegnerischer Aktionen – Umklammerung, Hebel, Würfe, Griffe und Verwandlungen des Angriffs in den eigenen Vorteil – interessante und zentrale Erfahrungen mit dem Thema Bodenkampf, die in den begleitenden Übungseinheiten von den Teilnehmern nachvollzogen werden konnten.

Diesem ersten Lehrgangsabschnitt folgte nach einer Pause der zweite Part, den Lothar Sieber (10. Dan) unterrichtete. War bereits bei den Ausführungen von Thorsten Preiß die Anpassungsfähigkeit der Kampfstile an die reale Selbstverteidigung sichtbar gewesen, so wurde sie nun noch deutlicher. Lothar Sieber wählte als Ausgangspunkt seiner Erläuterungen die klassischen Grundtechniken des Karate, wie sie in Kihon und Kata durchgeführt werden, wobei ihm Harald Weitmann (8. Dan) bei der jeweiligen Demonstration assistierte. Anschließend entschlüsselte Sieber jede der traditionellen Bewegungen und formte sie in
effektive Verteidigungstechniken für den Fall einer Angriffssituation um. So gab er den Teilnehmern nicht nur zahlreiche Anregungen für ihre eigene sportliche Praxis, sondern schärfte auch ihren Blick für die tieferen Zusammenhänge und das tatsächliche Potenzial der jeweiligen Technik.

Auf diese Weise wurde der ausgewogene Lehrgang zu einer in sich stimmigen Veranstaltung, in der sich jede Erfahrungsstufe aus dem Teilnehmerkreis wiederfinden und ganz persönlich profitieren konnte.

Dr. Nicola Ettlin


Zehn Jahre Dojo Sakura im TSV Süßen

Internationaler Lehrgang und tolle Budo-Show sowie hohe Ehrungen zur Feier des Jubiläums.
Seit zehn Jahren gibt es unter dem Dach des TSV Süßen das Kampfsport-Dojo-Sakura, das sich in erster Linie dem traditionellen Jiu Jitsu (Kunst der Selbstverteidigung) sowie dem „Hanbo-Jitsu“ (japanischer Stockkampf) verschrieben hat. Zur Feier des Jubiläums wurde ein internationaler Lehrgang mit Kampfsport-Show veranstaltet. Mit eingeladen war die Kampfsportschule Zanshin aus Bad Reichenhall vom „Deutschen Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn e.V.“
Die Resonanz auf den Lehrgang war sehr gut, so dass – unter Einbeziehung sämtlicher Nebenräume – die Mattenfläche gerade so ausreichte, um den weit über 200 Sportlerinnen und Sportler Platz zu bieten. Geboten wurde ihnen aber nicht nur Platz zum Üben, sondern vor allem hochkarätige Referenten aus den verschiedenen Disziplinen des Budo-Sports – allen voran Giacomo Spartaco Bertoletti (9. Dan) aus Italien, Präsident der World Ju Jitsu Federation. Auch der Präsident der Kuntaiko International Association of Budo (KIAB), Freddy Kleinschwärzer (8. Dan) sowie der Präsident der WJJF-Deutschland, Sepp Oberhollenzer (7. Dan) und Vertreter des Deutschen Jiu-Jitsu -Rings Erich Rahn e.V., Peter Wetzelsperger 4. Dan Jiujitsu-Karate, 3. Dan Kickboxen, waren unter den Referenten. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, Frankreich, Ungarn, Südtirol und Bulgarien.

Peter Wetzelsperger  vermittelte ein spezielles Thema: Synergie von Wettkampf und Selbstverteidigung. Darin wurde die Wichtigkeit des Kampfes für den realen Ernstfall analysiert und durch Praxisbeispiele vermittelt. Die Teilnehmer waren von der Dynamik und dem revolutionärem Jiujitsu-Karate (Begründer Lothar Sieber) begeistert.

Dynamisch ging es dann auch am Abend zu, als die asiatisch dekorierte Halle zum Schauplatz der Sakura-Jubiläumsfeier wurde. Neben der Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder dieser Abteilung gehörten humorvolle Einlagen und verschiedene Kampfsport-Vorführungen zum Programm des Jubiläums – zum Beispiel zeigte Rudi Strobel und sein Schüler den meisterlichen Umgang mit dem Schwert und mit der „Naginata“ (japanische Hellebarde).
Das Team Zanshin aus Bad Reichenhall mit Peter Wetzelsperger, Christian Erber und Alexander Trenn beeindruckten das Publikum mit einer rasant choreographierten Budo-Show die im flottem Rhythmus reale Selbstverteidigung boten, gefolgt von spektakulären Bruchtests. Mit bloßer Hand wurden zum Beispiel reihenweise Kokosnüsse, Holzbretter und Steinplatten zertrümmert. Auch ein Baseball-Schläger konnte dem Tritt mit dem Schienbein nicht standhalten.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden dann noch verschiedene Ehrungen vorgenommen.
Mit einer After-Show-Party fand diese gelungene Veranstaltung dann seinen Abschluss.

Bericht: Gerold Bauer/ Peter Wetzelsperger

Iai-Do-Lehrgang in der Karateschule Weitmann

Wie alle Kampfkünste bietet auch Iai-Do unterschiedliche Facetten der Ausübung, die – je nach Schwerpunktsetzung – meditativ-langsame oder dynamische Ausprägungen betonen, immer aber Kontrolle sowohl des Körpers als auch der geführten Klinge und das Streben nach Perfektion verlangen. Der Einsatz dieser Komponenten bestimmt im Laufe der Zeit den individuellen Charakter des Ausübenden. Wie faszinierend es sein kann, sich auf die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten der Schnitt-, Stich- und Ziehtechniken einzulassen und dabei zwischen Schnelligkeit der Bewegung und betont langsamen Abläufen zu wechseln, zeigte Lothar Sieber am 13. April 2013 den Lehrgangsteilnehmern in der Karateschule Weitmann in Neuffen.

Sein diesjähriges Programm bestand aus, für das Iai-Do typischen unterschiedlichen Varianten des Schwertziehens, dem sich jeweils vielfältige Sequenzen der Schwertführung anschlossen, die den umgebenden Raum in alle Richtungen einbezogen. Auf diese Weise demonstrierte Lothar Sieber Möglichkeiten, Angriffe nicht nur konsequent nach vorne zu richten, sondern aus einer frontalen Technik direkt in eine Wendung zu wechseln und so den Angriff oder Konter nach hinten zu führen. Ergänzend zeigte er auf, wie ein im Zurückweichen begonnener Ablauf in einen dynamischen Vorstoß münden kann und welche Bewegungen ein seitliches Ausweichen mit einer Kontertechnik erlauben.

Zugleich schärfte er das Verständnis der Teilnehmer für den eigentlichen Sinn ausgewählter Kata-Elemente, indem er diese in freie Übungen einbaute und somit die eigentliche Anwendung im Kampf verdeutlichte. Dadurch intensivierte sich auch das abschließende Kata-Training. Es stand am Ende eines anspruchsvollen Lehrgangs, der für alle Anwesenden vielfältige Anregungen und neue Aspekte bereithielt.

Nicola Ettlin

World title Fight – Germany vs USA

Bericht aus Florida 
Am 2.4.2013 ging es für die folgenden Kämpfer, Daniela Kortmann, Harry Werz und Fabian Rührmund, von den Sportschulen Randori-Pro Berlin in die USA, nach Cape Coral Florida. Lutz Heyden und Tim Gerber standen den Kämpfern als hervorragende Coachs zur Verfügung.
Um die Kämpfer an die Zeitverschiebung von 6 Std. zu gewöhnen, reiste das Team bereits am 2.4.2013 an. Kaum angekommen, wurde gleich am Abend eine Einheit Sandsacktraining durchgeführt. Die anderen zwei Tage wurden noch einmal für intensives Konditraining und Techniktraining genutzt.

Am Fr. den 5.4.2013 ging es dann endlich abends auf die Waage, was all unsere Kämpfer sehr gefreut hatte, denn das ein oder andere Kilo musste in den letzten Wochen abgenommen werden.

Am Samstag, 6.4.2013, ging es um 16 Uhr Ortszeit zum Gelände des Austragungsortes. Nach Ärtzecheck und Besichtigung des Geländes, ging es dann auch schon langsam zum warm machen. Ab 20h liefen die ersten Kämpfe. Nach einigen Kämpfen an dem Abend waren dann endlich unsere Kämpfer an der Reihe. Daniela Kortmann machte den Anfang. Sie kämpfte gegen die Lokalmatadorin Amy Bybee in der der Gewichtsklasse bis 117 lbs (53 Kg). Dieser MMA Kampf war auf 3×3 min. angesetzt. Daniela konnte nach einer Fußtechnik, einigen Fäusten und einem Wurf ihre Gegnerin zu Boden bringen, wo sie nach einigen Sekunden Amy durch einen Würger, Hadaka Jime, zur Aufgabe zwingen konnte. So war dieser Kampf nach knapp 1 Minute schon beendet und Daniela konnte als Siegerin aus diesem Titelkampf hervorgehen.
Harry und Fabian konnten leider, trotz intensiver Vorbereitung, eine Niederlage nicht verhindern. Beide wurden unglücklich mit der Faust zum Kopf getroffen.

Herzlichen Glückwunsch….

Ein Großes Dankeschön geht natürlich an unsere Betreuer und Coachs Lutz Heyden und Tim Gerber, die ihre Kämpfer/in bestens vorbereitet haben.
Die letzten Tage vor Ort wurden noch einmal zur Entspannung genutzt, bevor es dann, nach einer spannenden und erfolgreichen Woche, zurück in die Heimat ging.


22.03. – 24.03.2013 Einladung der Universität Rzeszow

Auf Einladung der Univesität Rzeszów anläßlich des 20jährigen Jubiläums des „Idokan Polska (IPO)“, reiste Lothar Sieber in Begleitung von Wolfgang Krötz am 22.03.2013 über Warschau nach Rzeszów im Südosten Polens.

Das offizielle Programm begann am Samstag, 23.03. mit einer Messe in einer sehr schönen, zur Gänze aus Holz errichteten katholischen Kirche. Während der Messfeierlichkeiten zu Ehren des IPO, die Bischof Jan Szupak sowie 2 Priester eindrucksvoll zelebrierten, wurden die Gäste aus Deutschland herzlich begrüßt.

Anschließend fand von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Symposium zum Thema „Kampfkünste“ unter der Leitung von Prof. Dr. Wojciech Cynarski, 10. Dan Judo-Do, statt. Vor einem interessierten Publikum aus Dozenten und Mitarbeitern der Fakultät für Sportwissenschaften an der Universität Rzeszów sowie Teilnehmern am späteren Lehrgang, referierten verschiedene Kampfkunstmeister über Ihre Stile und deren biomechanischen wie erzieherischen Aspekte.
Im Verlauf des Symposiums wurde per Abstimmung einstimmig beschlossen, Lothar Sieber für seine herausragenden sportlichen, wissenschaftlichen und pädagogischen Leistungen auf internationaler Ebene sowie der langjährigen Zusammenarbeit mit der Fakultät für Sportwissenschaften mit der Ehrenmedaille der Universität Rzeszów ausgezeichnet wird. Vor dem Hintergrund, dass diese Medaille bislang erst ein einziges Mal verliehen worden war, werden Bedeutung und Renommee dieser Auszeichnung ersichtlich.

Die Verleihung der Medaille mit entsprechender Urkunde erfolgte am Ende des Symposiums durch den Vize-Direktor der Universität Rzeszów, Herrn Prof. Dr. Czopek. Nach dem abschließenden Mittagessen stand ein Jiu-Jitsu- und Karate-Lehrgang unter der Leitung von Shihan Lothar Sieber und Wolfgang Krötz, 4. Dan Jiu-Jitsu, auf dem Programm. Die Teilnehmer als auch Zuschauer setzten sich aus Sportwissenschaftlern sowie interessierten Kampfsportlern aus verschiedenen Stilrichtungen zusammen, die aktiv mittrainierten bzw. sich als aufmerksame Beobachter Notizen machten.

Der Lehrgang endete mit einem großen Applaus und Wolfgang Krötz wurde aufgrund seiner Überzeugungskraft und Technik von den anwesenden Karate-Danträgern des Idokan Polska der 1. Dan Karate-Do verliehen. Ein gemeinsames Abendessen im Hotel stellte den geselligen Ausklang dieses Tages dar, ehe am nächsten Tag der Rückflug über Warschau nach Deutschland anstand.


Berliner Allkampfmeisterschaft

Bei der Offenen Berliner Meisterschaft im Allkampf 2013 gingen wir mit drei Kämpfern an den Start. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Dennis Runge wurde auf Anhieb Berliner Meister der A Jugend. Bei seinem ersten Turnier siegte er durch Tap Out in der ersten Runde. Youssef Matzanke siegt ebenfalls bei seinem ersten großen Turnier und entschied den Kampf nach einem hohen  Ausheber ebenfalls mit Juji Gatame und wurde Berliner Meister der B-Jugend. Tobias Nack kämpfte sich bis ins Finale der Senioren, konnte hier aber aufgrund einer Verletzung leider nicht mehr antreten. Wir gratulieren zum Berliner Vize Meister Titel.

Text und Bild: Thorsten Preiß

Erich Rahn Gedenkturnier in Berlin

In der Sportschule Rahn trafen 23 Nachwuchskämpfer aus den Sportschulen Nippon, Randori, Randori Pro und Rahn zu der Nachwuchsveranstaltung „Erich Rahn Gedenkturnier“ zusammen. Bei der Eröffnung wurden die erfolgreichsten und fleissigsten Sportler der Sportschule Rahn des vergangenen Jahres geehrt und ein fünfminütiges Video über die Rahn-Clubmeisterschaften der 20er Jahre sowie ein kurzer Clip der besten Kämpfe des Jahres 2012 gezeigt. Anschließend begannen die Kämpfe. In 19 spannenden Kämpfen der Disziplinen Allkampf, Grappling und Kickboxen mit Low Kick gaben die Newcomer im Alter zwischen 13 und 31 alles und zeigten hervorragende sportliche Leistungen. Insbesondere die sportlich faire Atmosphäre und die professionelle Kampfrichterleistung ließen diese Veranstaltung zu einem sehr schönen Jahresabschluss werden. Die Schulleitung bedankt sich bei allen Teilnehmer, Helfern und den Sponsoren insbesondere bei der M&M CUK GmbH und den Kampfsportausstatter Jab Sport, der so freundlich war, uns einige Sachpreise zur Verfügung zu stellen.

Text und Bild: Sportschule Rahn

13.10. – 14.10.2012 Jubiläumsfahrt der Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg

Zum 20. Geburtstag unternahm die Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg eine Jubiläumsfahrt nach Bad Kreuznach im Bundesland Rheinland-Pfalz.

Zuerst konnten die Schüler und Schülerinnen am Samstag ihre Geschicklichkeit und Schwindelfreiheit auf einem Hochseilgarten testen – eine ganz neue und anstrengende Erfahrung für viele Jiukas! Anschließend fand ein 3-stündiger Lehrgang mit dem dort ansässigen Ju-Jutsu-Verein statt. Die Referenten waren Andreas Kolbe, 6. Dan Ju-Jutsu, Andreas Grothe, 6. Dan Ju-Jutsu (beide Deutscher Ju-Jutsu-Verband e.V.) und Gerhard Jung, 7. Dan Jiujitsu-Karate (Deutscher Jiu-Jitsu-Ring e.V.).

Das gemeinsame italienische Abendessen hatten sich die Ausflügler also ganz schön verdient: ausgepowert, aber zufrieden ließen sie diesen ereignisreichen Tag ausklingen. Sehr früh am nächsten Morgen ging es nach Bingen am Rhein. Mit dem Schiff wurde das bekannte Rüdesheim angesteuert. Dort fuhren die Schüler mit der Gondel über herbstlich bunt gefärbte Bäume und Weinberge hoch zum Niederwalddenkmal, das zum Weltkulturerbe der Unesco gehört. Nach einem weitläufigen Blick über den Rhein fuhr die Truppe zum Abschluss zu einem original rheinland-pfälzischen Essen.

Ein sehr schöner Ausflug, der viel zu schnell vorbei war – darin waren sich alle einig!


Text und Bilder: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg

Dan-Prüfung in München

Nach erfolgreich bestandener Prüfung wurden Christian Erber von der Kampfsportschule Zanshin aus Bad Reichenhall zum 3. Dan Jiu-Jitsu und Roger Hobsch vom TSV 1847 Weilheim e.V. zum 2. Dan Jiu-Jitsu graduiert.

Landeslehrgang für Kinder und Jugendliche in Weilheim

Kampfkunst ist ein wichtiges Erbe der Menschheit. Appetit machen auf die Kampfkunst und dabei die Vielfalt zu präsentieren ist ein Ziel des DJJR Lehrganges für unseren Nachwuchs von 8-14 Jahren. Der diesjährige Landeslehrgang in Weilheim i. OB wurde dieser Anforderung zum wiederholten Male gerecht. In dem abwechslungsreichen Programm, dass die Referenten Harald Weitmann (7. Dan Okinawa Karate), Thomas Gerold (6. Dan Jiu-Jitsu), Davoud Sharifi (4. Dan Jiu-Jitsu) und Heiko Hoffmann (4. Meistergrad Kickboxen) vermittelten, gab es für die ca. 25 jungen Teilnehmer viel zu sehen und zu üben.

Während Harald Weitmann den korrekten Gebrauch von Eskrima demonstrierte und mit Einzel- und Partnerübungen vertiefte, referierten Thomas Gerold und Davoud Sharifi im Jiu-Jitsu. Hier standen Angriffe mit Körperkontakt im Stand und am Boden auf dem Programm. Auch die Verteidigung gegen Faustangriffe war in dieser Einheit ein Thema. Die dritte Einheit des ca. dreistündigen Lehrgangs übernahm Heiko Hoffmann mit Kickboxen. Hier wurden verschiedene Tritte und Schläge ohne und mit Handpratzen geübt. Von allen Referenten wurden „kleine Vorführungen“ und „Technik Demonstrationen“ während oder im Anschluss an die Trainingseinheiten gezeigt.

Nach dem erlebnisreichen Lehrgang ging es fließend in den gemütlichen Teil über. Beim anschließenden gemeinsamen Grillen wurden beim Essen, Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht und der Flüssigkeitsverlust im Körper ausgeglichen. Ein großer Dank gilt allen Meistern und Helfern die diesen Lehrgang möglich gemacht haben.

Landeslehrgang für Kinder und Jugendliche in Weilheim
Landeslehrgang für Kinder und Jugendliche in Weilheim

Text und Bilder: TSV 1847 Weilheim e.V.

Jiu-Jitsu-, Okinawa-Karate / Kobudo- und Judo- Lehrgang in Augsburg

Die langjährige Erfahrung in verschiedenen Kampfsportsystemen ist in den Trainingseinheiten von Gerhard Jung (7. Dan Jiu-Jitsu/Jiujitsu-Karate), Reinhard Piotrowski (1. Dan Judo) und Harald Weitmann (7. Dan Okinawa-Karate) zu jeder Zeit präsent. Dieser Umstand zeichnete den Jiu-Jitsu- / Okinawa-Karate- / und Judo-Lehrgang am 30. Juni 2012 in Augsburg ebenso aus wie die nach wie vor spürbare Offenheit der Referenten für Neues. Entsprechend gestalteten sie gemeinsam mit ihren Assistenten drei anspruchsvolle und kurzweilige Sequenzen, die den Teilnehmern interessante Einblicke in jeweils zwei andere Stilrichtungen eröffneten.

Reinhard Piotrowski, seit Jahrzehnten Trainer beim Polizeisportverein Augsburg, führte in grundlegende Würfe des Judo ein, die sich aus vier Bewegungsrichtungen des Nahkampfs entwickelten: Dem Schieben nach vorne, der Bewegung seitwärts nach links und rechts, dem Drücken des Gegners nach unten sowie dem Drücken gegeneinander.

Ihm folgte Harald Weitmann mit Kampf- und Wirbeltechniken des Okinawa-Kobudo, die nicht nur sehr gut auf reale Selbstverteidigung übertragbar sind, sondern auch den Ausgangspunkt für die Arbeit mit traditionellen Waffen des Okinawa-Karate bilden können.

Zum Abschluss des Nachmittags zeigte Gerhard Jung das Verteidigungspotenzial speziell ausgewählter, dem Jiu-Jitsu entlehnter Abläufe gegen Stock- und Messerangriffe.
Am Ende des Lehrganges spiegelte sich die gute Atmosphäre des Tages nochmals in der Verabschiedung der Referenten durch die Teilnehmer und dem anschließenden gemeinsamen Essen im Ristorante Da Giuseppe wider.


Text: Nicola Ettlin
Bilder: Foto-Grafik Rothuber

Gastreferent beim HapKiDo in Untermeitingen

Am 16. Juni 2012 war Gerhard Jung von der Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg als Referent bei den Vereinen HapKiDo SV Baar und Hap-Ki-Do Club Lechfeld in Untermeitingen eingeladen.
Er zeigte einen Querschnitt durch das Programm des Jiujitsu-Karate, das in erster Linie die Selbstverteidigung lehrt.

Bei hochsommerlichen Temperaturen trainierten die Teilnehmer insgesamt 4 Stunden beinahe ohne Pause – ganz schön schweißtreibend!  Auf dem Bild sieht man Gerhard Jung mit den HapKiDo-Vereinsleitern Martin Wiedemann und Hans Gastl.

HapKiDo in Untermeitingen HapKiDo in Untermeitingen

Text und Bilder: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg

Jiu-Jitsu- und Krav Maga-Lehrgang in Pocking

Bereits zum zweiten Mal fand ein Lehrgang in Pocking statt.  Ausrichter war wie beim ersten Mal Markus Widmann von der Pockinger Jiu-Jitsu Schule.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Deutschen Dan – Träger und Budo-Lehrer Verband e.V. (DDBV) und dem Deutschen Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn e.V. (DJJR) statt.
Als Referenten waren Bodo Blumentritt, Präsident des DDBV und DJJR-Mitglied (5. Dan Jiu-Jitsu/Jiujitsu-Karate, 4. Dan Zen-do-Karate) aus Weichs,  Gastreferent Walter Preunca (Krav Maga Instructor) aus Waging am See und Markus Widmann vom DJJR (4. Dan Jiu-Jitsu) aus Pocking anwesend. Nach der Eröffnung des Lehrgangs durch Markus Widmann, wurden die 50 Teilnehmer in zwei Gruppen nach Anfängern und Fortgeschrittenen aufgeteilt. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, eine Einheit bei den Referenten mitzutrainieren.

Techniken aus der realistischen Selbstverteidigung wurden durch Bodo Blumentritt intensiv erklärt. Die Verteidigung gegen waffenlose Angriffe sowie auch gegen Waffenangriffe wurde im Detail geübt und ausgeführt.

Der Gastreferent Walter Preunca unterrichtete Verteidigungstechniken, die vom israelischen, militärischen Nahkampfsystem Krav Maga abgeleitet sind. Wie man sich durch Würgeangriffe erfolgreich verteidigt, wurde von Markus Widmann vorgeführt. Hierbei wurden Angriffe aus vielen alltäglichen Situationen aufgezeigt. Unabhängig davon, ob man mit dem Rücken zur Wand oder am Boden liegend  angegriffen wird, wurden den Teilnehmern verschiedene Möglichkeiten zur Befreiung gezeigt. Alle Referenten ging auf die Fragen der Teilnehmer genauestens ein. Nach dem Lehrgangsabschluss rundete ein gemeinsames Essen im Pockinger Hof den Lehrgang ab.


Text und Bilder: Pockinger Jiu-Jitsu Schule

Selbstverteidigungsworkshop für Dan-Träger und Kyu-Grade der Oberstufe in Weichs

Selbstverteidigung als kontinuierlichen Prozess zu begreifen, der auf wechselnde Aggressionsformen reagiert und anwendbare, effektive Lösungen sucht, war bereits 2011 Ziel und Motivation des ersten Selbstverteidigungsworkshops für Dan-Träger und Kyu-Grade der Oberstufe. Die positiven Rückmeldungen der Kampfsportler zeigten deutlich, dass der Wunsch nach konkretem Austausch zum Thema Selbstverteidigung bestand, weshalb der Workshop am 12. Mai 2012 in der Sporthalle der Grundschule Weichs seine Fortsetzung fand. Die Leitung und Moderation des Lehrgangs übernahm erneut Lothar Sieber (10. Dan Jiu-Jitsu, 10. Dan Zen-Do-Karate). Er schilderte reale, immer wieder vorkommende Angriffssituationen und stellte diese zur Diskussion, was den Teilnehmern die Möglichkeit gab, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen. Da verschiedene Stilrichtungen anwesend waren, entwickelten sich im Anschluss intensive Trainingsphasen, bei denen mögliche Verteidigungstechniken erprobt und mit dem Fachwissen der jeweiligen Partner optimiert und ergänzt wurden. Auf dieser Grundlage entstand nicht nur ein Workshop von besonderer Qualität, sondern auch die Überzeugung, dass traditionelle Kampfsysteme aktuellen Anforderungen adäquat begegnen können, sofern sie lebendig und kreativ gehalten und interpretiert werden.

Dies war auch immer ein wichtiger Gesichtspunkt im jahrzehntelangen Training der Großmeister Gerhard Jung (Augsburg), Thorsten Preiß (Berlin) und Jürgen Raffel (Berlin), die während des Workshops den 7. Dan, den 5. Dan und den 8. Dan für Ihre Leistungen und ihre Treue im und zum Kampfsport verliehen bekamen.

Text und Bild: Karateschule Weitmann

Iai-Do-Lehrgang in Neuffen

Iai-Do ist die „Kunst des Schwertziehens“ – ein Begriff, der nicht nur auf die spezifischen Charakteristika des Iai-Do – die Kunstfertigkeit der Bewegungen, die professionelle Handhabung des Katana und die Präzision der Durchführung – verweist, sondern auch auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der Ausführungen hindeutet, die von meditativ über kraftvoll-elegant bis zum simulierten Kampf mit einem unsichtbaren Gegner reichen können.
Lothar Sieber (7. Dan Iai-Do) beherrscht all diese variablen Ebenen und gab sein fundiertes Wissen an die Teilnehmer des diesjährigen Landeslehrgangs Iai-Do weiter, der am 14. April von 14:00 bis 17:00 Uhr in der Karateschule Weitmann stattfand.

Zu Beginn standen vor allem die korrekte Griffhaltung und die daraus resultierende Führung der Klinge im Zentrum seiner Aufmerksamkeit, denn die Schneidebewegung des Katana ist gemeinsam mit der Fähigkeit, das Schwert kontrolliert zu stoppen oder als Stichwaffe einzusetzen, die Grundvoraussetzung für die Ausübung von Iai-Do.
Wie zentral diese Abläufe tatsächlich sind, zeigte sich im Anschluss an die Vorübungen: Lothar Sieber erläuterte zunächst die vielfältigen Arten, das Katana zu ziehen und stellte dann wechselnde Schnitt- und Stichkombinationen zusammen, die auch Drehungen sowie Aktionen aus der Rückwärtsbewegung einschlossen. Dadurch forderte er von den Teilnehmern einerseits Konzentration und Koordination und vermittelte andererseits einen bleibenden Eindruck davon, was die „Kunst des Schwertziehens“ bei meisterlicher Ausführung bedeutet.
Mit diesem letzten Aspekt setzten sich nach dem offiziellen Ende des Lehrganges auch Harald Weitmann, Heiko Hofmann, Thomas Wolfer und Christian Brand intensiv auseinander, denn sie absolvierten erfolgreich ihre Prüfungen zum vierten bzw. zum zweiten Dan Iai-Do. Ihnen allen sei an dieser Stelle ganz herzlich zum jeweils neuen Dan-Grad gratuliert!
Das Burgstüble in Beuren bot schließlich die Möglichkeit, sich auszutauschen und den Nachmittag gesellig ausklingen zu lassen.



Text und Bilder: Karateschule Weitmann

Lehrgang in Weilheim mit Shaolin-Tempel-Boxen

Am 31.3.12 und 1.4.12 wurde in Weilheim  ein zweitägiger Landeslehrgang zum Thema Shaolin-Tempel-Boxen veranstaltet. Der Lehrgang fand in Zusammenarbeit mit den Verbänden INTAASKK und Deutscher Dan-Träger und Budo-Lehrer Verband e.V. statt.

Die Referenten Andreas Woithon (8. Dan Jiu-Jitsu / 3. Kampfdan Shaolin-Tempel-Boxen – INTAASKK) und Thomas Gerold (6. Dan Jiu-Jitsu / 1. Kampfdan Shaolin-Tempel-Boxen –  DJJR/DDBV) vermittelten die Grundzüge des Shaolin-Tempel-Boxens in praktischen Partnerübungen und ließen im lockeren Freikampf bzw. in Selbstverteidigungssituationen das Erlernte üben.

Der aktive und intensive Austausch zwischen Teilnehmern, die bereits Erfahrungen im Shaolin-Tempel-Boxen hatten, und „Systemneulingen“ wurde durch ein ausgesprochen angenehmes sportliches Miteinander gefördert und von den Lehrgangsreferenten stets durch kompetente Anleitung während des Übens unterstützt.


Text und Bild: TSV 1847 Weilheim e.V.

Randori-Pro in Berlin stellt zwei Weltmeister

Am Samstag, 10.3.12 um 9.30 Uhr in der Früh, stellen sich die Kämpfer des Deutschland Kader einzeln auf die Waage. Danach können sich alle etwas entspannen. Bis zu den Kämpfen wird es noch 4 Std. dauern. Genug Zeit um sich auf das Turnier vorzubereiten und mental einzustellen.

Und es hat sich gelohnt. Gleich zu Beginn der ersten Kämpfe wird klar, hier schenkt sich keiner etwas. Auch unsere Kämpfer, die eigentlich aus dem Jiu-Jitsu stammen, machen deutlich klar, wer Herr im Ring ist. Keiner der Kämpfe unserer drei männlichen Protagonisten ging über die komplette Kampfzeit. Bei Sami Soufi, -75 KG, hätte man den Kampf auch ganz schnell verpassen können. Er trat im Kyokushin-Budokai an, wo Greifen, Werfen und am Boden kämpfen erlaubt waren. Ein schneller Mawashi jodan, gefolgt von einem Lowkick, der den Gegner aus dem Gleichgewicht gebracht hat und einem Schwinger zur Desorientierung. Das nutzte Sami aus und hob den Kontrahenten so schnell aus, dass dieser keine Chance hatte zu reagieren. Das hier zu lesen dauert länger als der Kampf selbst! Damit bekam er auch den schnellsten K.O. des ganzen Turnieres hin. Das erinnert uns an das letzte Jahr, wo es Harry Werz war, der den schnellsten K.O. hinlegte. Dieses Jahr nicht ganz so schnell aber weiterhin deutlich unter der regulären Kampfdauer, besiegte auch er seine Gegner (-85). Im Finalkampf trat er dann gegen seinen Teamkollegen Fabian Rührmund an. Beide schenkten sich nichts. Außer einer Menge an blauen Flecken. 😉

Letztendlich besiegte Harry Fabian mit einem Lowkick.
Und last but not least, hat unsere Cinzia Crocianelli, die im Kyokushin-Karate kämpfte, wohl am besten ausgesehen. Ihr Anzug war nach den Kämpfen übersäht von Blutpunkten ihrer schweizer Gegnerin, welche eine Verletzung auf dem Knöchel hatte. So konnte man deutlich die getroffenen Stellen sehen.

Fazit: Harry Werz verteidigte seinen Weltmeistertitel vom letzten Jahr. Sami Soufi holte ebenfalls den Titel. Fabian Rührmund den Vizetitel und Cinzia Crocianelli ist Siegerin der Herzen.

Text: Sportschule Randori-Pro Charlottenburg

Über 200 Jahre Kampfkunsterfahrung in Augsburg

Einen außergewöhnlichen Kampfkunstlehrgang veranstaltete Gerhard Jung von der Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg: Vier Großmeister-Legenden, insgesamt mit über 200 Jahren Kampfkunsterfahrung, präsentierten einen ganzen Nachmittag lang erprobte Selbstverteidigungstechniken. Dazu gehörten Klaus Härtel (46 Jahre Erfahrung, 9. Dan Jiu-Jitsu, Vorsitzender Deutsche Kampfkunstföderation), Benedetto Stumpf (56 Jahre Erfahrung, 10. Dan Kempo, Präsident World Nibuikai Budo Federation), Dieter Lösgen (59 Jahre Erfahrung, 10. Dan Jiu-Jitsu, Präsident Deutscher Jiu-Jitsu Bund e.V.) und Lothar Sieber (50 Jahre Erfahrung, 10. Dan Jiu-Jitsu und Soke Zen-Do-Karate, Vorsitzender Großmeisterkollegium Deutscher Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn e.V.).

Nach Graduierungen in drei Gruppen aufgeteilt, hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit die Vielfalt der einzelnen Stilrichtungen kennen zu lernen.

Rund 160 Teilnehmer reisten aus ganz Deutschland, z. B. aus Kiel, Essen oder aus Berlin an. Auch über die Grenzen Deutschlands hinaus machte der Lehrgang von sich reden: Eine Gruppe Kampfsportler nahm sogar den weiten Weg aus Sibirien auf sich, um die Sporteinheiten mitzuerleben.

Nach dem Lehrgang trafen sich ca. 130 Sportler und Sportlerinnen zum Fachsimpeln in einem Brauhaus-Restaurant in Augsburg. Auf den Kampf mit den Kässpatzen und Schweinebraten mit Knödel ließen sich alle gerne ein – ohne Verteidigung!



Text und Bilder: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg
Weitere Bilder:  http://sport-in-augsburg.de/?p=954

Offene Meisterschaft der Budo Akademie Europa

Am 24.09.2011 nahm das Jiu Jitsu Berlin Team der Sportschule Rahn und des PSB 24 e.V. an den offenen Meisterschaft der „Budo Akademie Europa“ mit 405 Teilnehmern äußerst erfolgreich teil. Helden des Tages waren die Debutanten: Julia Czupaillo (1. Platz), Andreas Wilke (1. Platz), Oscar Meyer Ricks (1. Platz), Niklas Kraus (2. Platz), Melina Mews (3. Platz), Julius Kraus (3. Platz) und Wolkan Bünger. Die erfahrenen Kämpfer lieferten ebenfalls hervorragende Resultate ab: Frederick Gutmann 1. Platz, Lukas Scheppe 1. Platz, Thorsten Preiß 1. Platz, Anja Czeskleba 2. Platz, Gregory Gutmann 2. Platz und Mario Cuk 2. Platz. Wir bedanken uns bei den Förderern „Boeba Aluminium“ und bei der „M&M Cuk Dachdeckerei & Bauklempnerei“ für die Unterstützung.


Text und Bild: Thorsten Preiß

Lehrgang in Spanien

Vom 29.08. bis einschließlich 02.09.11 richtete der Deutsche Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn e.V. – Landesverband Süd – in Kooperation mit der Federation de Karate de la Comunidad Valenciana in Denia an der Costa Blanca einen Jiu-Jitsu- und Karatelehrgang aus.
In der Kampfsportschule von Enrique Aledo Banuls 8. Dan Karate, fand der Unterricht statt. Schwerpunktmäßig wurde im Stand sowie in der Bodenlage realistische Selbstverteidigung von den Referenten Lothar Sieber 10. Dan, Hannelore Sieber 9. Dan und Bodo Blumentritt 5. Dan unterrichtet. Neben den spanischen Lehrgangsteilnehmern waren auch Schüler und Danträger der Schule Sieber aus München, sowie Schüler der Jiu-Jitsu- Karate-Schule Gerhard Jung aus Augsburg vertreten.

Der Vizepräsident Francisco Gabriel Gonzalez Saiz 6. Dan Kyokushinkai-Karate, 7. Dan Karate-Do vom spanischen Karate-Verband Valencia nahm auch am Lehrgang teil, wodurch wieder einmal interessante sportliche Kontakte geknüpft wurden und Freundschaften geschlossen wurden.

Wolfgang Krötz von der Jiu-Jitsu u.Karate-Schule L.Sieber legte bei ca. 40 Grad Raumtemperatur die Prüfung zum 4. Dan Jiujitsu-Karate erfolgreich ab. Für ihre besonderen Leistungen im Zen-Do-Karate wurde Hannelore Sieber der 7. Dan und Bodo Blumentritt der 4. Dan verliehen.

Text und Bilder: Jiu-Jitsu/Karate-Schule Sieber

Landeslehrgang für Kinder und Jugendliche in Weilheim

Einer der wichtigsten Faktoren in der Entwicklungsgeschichte der Kampfkünste war schon immer die gegenseitige Beeinflussung der Stile und Systeme. Diese kreative Offenheit ermöglichte ihre Verbesserung, Perfektionierung und Anpassung an veränderte Anforderungen. Aus diesem Grund legt der DJJR besonderen Wert darauf, dass bereits Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit eröffnet wird,  Erfahrungen in unterschiedlichen Kampfstilen zu sammeln. Der diesjährige Landeslehrgang in Weilheim i. OB. wurde dieser Anforderung zum wiederholten Male gerecht. Er lud interessierte junge Kampfsportler / -innen am 09.07.2011 von 13.00 – 16.00 Uhr dazu ein, Elemente aus dem Jiu-Jitsu, Karate, Arnis, Tempelboxen und Kickboxen kennenzulernen. Zu diesem Zweck gestalteten die Referenten Thomas Gerold (6. Dan Jiu-Jitsu), Harald Weitmann (7. Dan Okinawa-Karate ) und Heiko Hofmann (4. Meistergrad Kickboxen) einen abwechslungsreichen, speziell auf die 30 jungen Teilnehmer abgestimmten Nachmittag. Während Thomas Gerold sie anhand von Fallschule und verschiedenen Befreiungstechniken im Bodenkampf in die Grundlagen des Jiu-Jitsu einführte, vermittelte Harald Weitmann den korrekten Gebrauch der Eskrimas und ließ die Kinder und Jugendlichen erste Wirbeltechniken des Arnis erproben.

In der dritten Trainingseinheit thematisierte Heiko Hofmann mit Jap, Punch und Front-Kick drei zentrale Kickboxtechniken. Die praktische Einübung der Fauststöße erfolgte anhand von Schattenboxen, während der Front-Kick über den jeweils am Boden kauernden Partner ausgeführt wurde, um das notwendige Heben des Knies bewusst zu machen. Die letzte Herausforderung des Nachmittags war schließlich ein Ex-Kick in drei Höhenstufen. Auch ihn meisterten die jungen Kampfsportler mit Begeisterung. Bevor danach die wohlverdiente Grillparty begann, zeigten Heiko Hofmann und sein Assistent Marc Brakmann den Kindern und Jugendlichen noch Varianten des fortgeschrittenen Kickboxens, während Harald Weitmann die Vielfältigkeit des Arnis demonstrierte. Ein großer Dank gilt den Veranstaltern und Organisatoren, die auch dieses Jahr wieder einen tollen Kinder- und Jugendlehrgang möglich gemacht haben.

Text und Bilder: Karateschule Weitmann

105 Jahr Feier bei der Sportschule Rahn in Berlin

Die Jiu-Jitsu Schule Rahn in Berlin feierte am 26.06.11 das 105-jährige Bestehen. Die Leitung der Schule organisierte eine gelungene Veranstaltung. Sie begann um 12 Uhr. Auf dem Hof waren verschiedene Spielattraktionen wie Sumo-Ringen und eine Hüpfburg mit überdimensionalen Boxhandschuhen aufgebaut. Hier hatten vor allem die Kinder ihren Spaß. Um 13 Uhr begannen die Vorführungen.

Die Aikidokas eröffneten die Demonstrationen. Trainer Ramon Voges demonstrierte mit seinen Danträgern die Prinzipien des Aikido mit und ohne Waffen. Danach zeigte eine Kindergruppe mit Trainer Thorsten Preiß Jiu-Jitsu Training für verschiedene Altersklassen. Das Ende bildete die Vorführung von Frederick Gutmann, Marcel Davidson und Thorsten Preiß, die die verschiedenen Facetten des Jiu-Jitsu beleuchtete. Neben Selbstverteidigungs- und Wettkampftechniken und einem Zeitlupenteil gingen auch zahlreiche Bretter zu Bruch. Um 15 Uhr hielt Thorsten Preiß einen Vortrag über die Historie der Sportschule, da seine Diplomarbeit in der Sportwissenschaft Erich Rahns Wirken zum Thema hatten. Den spektakulären Abschluss der Veranstaltung bildeten die Vollkontaktkämpfe im Boxen und MMA die ab 17 Uhr stattfanden.

Text und Bilder: Sportschule Rahn

Landeslehrgang (Dojo-Eröffnungslehrgang) in Weilheim

Anpassungsfähigkeit und Vielfalt zeichnen die verschiedenen Kampfkünste aus und lassen sie auch den Anforderungen moderner Selbstverteidigung gerecht werden – eine Tatsache, die der Landeslehrgang des DJJR Landesverband Süd am 14. Mai von 10.45 Uhr bis 16.00 Uhr anschaulich unter Beweis gestellt hat.

Die Referenten Lothar Sieber (10. Dan Jiu-Jitsu, 10. Dan Zen-Do-Karate), Hannelore Sieber (9. Dan Jiu-Jitsu, 6. Dan Zen-Do-Karate), Andreas Woithon (8. Dan Jiu-Jitsu, 3. Kampfdan Shaolin-Tempel-Boxen), Harald Weitmann (7. Dan Okinawa-Karate, 4. Dan Okinawa-Kobudo), Gerhard Jung (6. Dan Jiu-Jitsu, 3. Dan Zen-Do-Karate) und Thomas Gerold (6. Dan Jiu-Jitsu, 1. Kampfdan Shaolin-Tempel-Boxen) boten den teilnehmenden Kampfsportlern ein konsequent durchdachtes Programm.

In vier Trainingseinheiten stellten sie aus den Disziplinen Jiu-Jitsu, Karate, Shaolin-Tempel-Boxen und Okinawa-Kobudo  jeweils charakteristische Elemente vor. Sie dienten einerseits dazu, ausgewählte Grundtechniken zu perfektionieren und ermöglichten andererseits die Prävention oder Abwehr konkreter Angriffssituationen. Dabei wurden schnelle Reaktionsfähigkeit und Aufmerksamkeit ebenso geschult, wie der Umgang mit Eskrima-Stöcken. Letztere können als Vorstufe für andere Kobudo-Waffen dienen oder sind im Alltag gleichbedeutend mit Schirmen bzw. fest zusammengerollten Zeitungen. Zugleich zeigte sich, dass Kampfkünste bei der Verteidigung durchaus differenzierte Schwerpunkte setzen. Während im Jiu-Jitsu und Karate härtere Blocktechniken in der Vorwärts- und / oder Ausweichbewegung mit anschließenden Kontervarianten vorherrschen, begegnet das Shaolin-Tempel-Boxen dem Gegner vermehrt statisch, um dann dessen eigene aggressive Energie in einer möglichst einfachen Technik – beispielsweise eine abruptes Wegstoßen mit den Armen im Vorwärtslaufen – gegen ihn zu nutzen und entsprechend zu kontern.

Eine weitere Einheit zum Thema Selbstverteidigung gegen bewaffnete Angreifer schloss den informativen und gut ausgearbeiteten Lehrgang ab.
Da es außerdem noch die Eröffnung des Dojos im TSV Sportzentrum in Weilheim (i. OB.) zu feiern gab, hatten die Organisatoren und Helfer mit einem besonderen Büffet für das leibliche Wohl gesorgt. Ein großes Dankeschön an alle für den gelungenen Lehrgang und nochmals Glückwünsche nach Weilheim zum neuen Dojo.

Landeslehrgang (Dojo-Eröffnungslehrgang) in Weilheim
Text und Bild: Karateschule Weitmann

Budo-Lehrgang in Großaitingen

Sportler setzen Zeichen! Ich kann es auch ohne Gewalt, und du …?“ lautete das Motto der Benefizveranstaltung am 7. Mai 2011 in Großaitingen. Bereits zum 5. Mal fand am 7. Mai 2011 in Großaitingen der große Budo-Frühlings-Lehrgang statt. Die Organisatoren vom ETF-Leistungszentrum und Kampfsport-Center des FSV Großaitingen schafften es auch dieses Jahr wieder, hoch graduierte Kampfsportreferenten aus den unterschiedlichsten Kampfstilen, die allesamt ihre Dienste ohne Honorar zur Verfügung stellten, für eine gute Sache zu engagieren. Eine stattliche Summe von über 800 €, von den Teilnehmern gespendet, wurde am Ende des Lehrgangs dem WEISSEN RING e.V. übergeben.

Gerhard Jung von der Jiu-Jitsu-Karate-Schule war als Referent mit dabei. Er und seine Schüler und Schülerinnen stellten unter anderen die größte Teilnehmergruppe des Lehrgangs. Der Bürgermeister Franz Stellinger begrüßte die Kampfsportbegeisterten, die den ganzen Tag wissbegierig und ausdauernd die unterschiedlichsten Sport- und Verteidigungsstile ausprobierten.

Gerade der Kampfsport wird oft des allzu nachlässigen und leichtfertigen Umgangs mit Gewalt und den erlernten Schlag- und Verteidigungskünsten bezichtigt. Daher ist und war es allen Beteiligten immens wichtig, mit dem WEISSEN RING ein Zeichen zu setzen für eine gewaltfreie Jugend und einen vernünftigen und friedlichen Umgang miteinander.

Budo-Lehrgang in Großaitingen
Text und Bild: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg

Lehrgang und Workshop ab 1. Kyu in Weichs

Am 07.05.2011 trafen sich DJJR-Mitglieder ab 1. Kyu zu einem besonderen Lehrgang und Workshop in Weichs, Landkreis Dachau.

Unter der Leitung von Lothar Sieber wurden verschiedene Selbstverteidigungs-Techniken hinsichtlich ihrer Effektivität unter die Lupe genommen und analysiert.

Die rege Beteiligung – hauptsächlich Danträger und Braungurte des LV-Süd, aber auch zwei Danträgerinnen der Randorischulen Berlin scheuten weder Stau noch Entfernungskilometer um am Lehrgang teilzunehmen – und lebhafte Diskussionen zeigten einmal mehr, das es beim Thema „realistische Selbstverteidigung“ viele unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen gilt.

Lehrgang und Workshop ab 1.Kyu in Weichs

02. April – 10. April 2011 – Augsburger Frühjahrsausstellung „afa“

Die afa ist im Frühjahr das Messehighlight in Augsburg. Rund 100 000 Besucher informieren sich jedes Jahr auf der führenden Verbrauchermesse der Region über Angebote und Trends in den Bereichen Handwerk, Gesundheit, Technik und Freizeit. In der easy living Welt präsentieren sich ca. 60 Partner der Lechwerke und Stadtwerke Augsburg mit ihren Schwerpunkten Freizeit, Sport, Shopping und Kultur.

So auch die Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg. Neun Tage präsentierte Gerhard Jung die Schule an einem eigenen Stand zusammen mit einem ortsansässigen Sportverein und einer Schwimmschule.

Mittendrin und auf der Bühne: An den zwei letzten Tagen zeigte Gerhard Jung mit seinen Schülern auf der großen Showbühne ein Programm der verschiedenen Selbstverteidigungstechniken aus dem Jiu-Jitsu-Karate. Jugendliche, Frauen und Männer zeigten dabei, wie sie sich am Boden, im Stand und mit Alltagsgegenständen gegen potentielle Angreifer verteidigen können.

Augsburger Frühjahrsausstellung „afa“ 2011
Text und Bild: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg

Iai-Do-Lehrgang in Neuffen

Als Voraussetzung für die Ausübung von Iai-Do, der Kunst des Schwertziehens, ist Präzision im Umgang mit dem Katana ebenso unerlässlich wie ausgeprägte Körperbeherrschung. Diese Tatsache demonstrierte Lothar Sieber (6. Dan Iai-Do) am 09. 04. 2011 den Teilnehmern des Iai-Do-Lehrgangs in der Karateschule Weitmann (Neuffen) anhand eines anspruchsvollen Programmes. Im ersten Abschnitt des Nachmittags legte er einen Hauptschwerpunkt auf die Arbeit mit der Saya (Scheide). Obwohl sie ohnehin das bestimmende Element beim Ziehen der Klinge ist, wird ihre korrekte Handhabung vor allem dann zentral, wenn das Ziehen mit möglichst hoher Geschwindigkeit erfolgen soll. In diesem Fall wird die Saya zunächst nach vorne bewegt und beim Herausgleiten der Klinge in einer gegenläufigen Bewegung wieder zurückgeschoben. Auf diese Weise verkürzt sich quasi der Weg, den das Schwert beim Ziehvorgang zurücklegen muss. Diese grundlegende Technik verband Lothar Sieber im Folgenden mit variablen Kombinationen aus Schnitten und Stichen, die sowohl aus der Vorwärts- als auch aus der Rückwärtsbewegung bzw. in der Drehung ausgeführt wurden.

Im zweiten Teil des Lehrgangs thematisierte er desweiteren die Feinheiten der Katas eins bis fünf und ging nach einer nochmaligen Wiederholung der eingeübten Techniken und Bewegungsabläufe zuletzt auf das charakteristische Begrüßungsritual des Iai-Do ein, da dieses u.a. ein wichtiger Bestandteil der Prüfung zum vierten Kyu darstellte, die Markus Wittmann aus Passau im Anschluss an den Lehrgang erfolgreich absolvierte.

Nach vielen neuen Anregungen und interessanten Aspekten klang der Nachmittag schließlich im Burgstüble in Beuren mit einem guten Essen in geselliger Runde aus.

09.04.2011 Iai-Do-Lehrgang in Neuffen
Text und Bild: Karateschule Weitmann

Weltmeisterschaft im Vollkontaktkarate in Holland

Die Berliner Cinzia Crocianelli und Harry Werz von der Sportschule Randori-Pro starteten am 05.03.11 bei der Weltmeisterschaft im Vollkontaktkarate in Holland. Harry zeigte beim Allroundfighting im sogenannten Kyokushinbudokai, bei dem neben Schlagen und Treten auch Werfen und Bodenkampf erlaubt sind, wie gut ihn sein Trainer Lutz Heyden im Jiu-Jitsu Training vorbereitet hat.

Harry war seinen Gegnern aus Belgien und Holland so überlegen, dass er neben dem WM Pokal noch eine Auszeichnung für den schnellsten KO des ganzen Turnieres erringen konnte.

Weltmeisterschaft im Vollkontaktkarate in Holland
Text und Bild: Petra Fester

Berliner Meisterschaft für Kinder

Berliner Jiu-Jitsu Kinder kämpften bei strahlendem Sonnenschein am 27.02.2011 in den neuen Räumen der Sportschule Randori in Spandau um den begehrten Berliner Meistertitel des DJJR Erich Rahn e.V.

117 Teilnehmer im Alter von 5-16 Jahren kämpften die Meister in ihren Gewichtsklassen aus. Begonnen wurde im Stand. Wenn innerhalb von 15 Sekunden keine Wurftechnik erfolgte, wurde am Boden weitergekämpft. Je nach Altersklasse war ein Sieg durch Haltegriff, Hebel- oder Würgetechnik möglich.

Wir erlebten ein schönes Turnier ohne Verletzungen mit fairen und spektakulären Kämpfen und freuen uns auf die nächste BEM.

Berliner Meisterschaft für Kinder 2011
Text und Bild: Petra Fester

Benefizveranstaltung in Bad Reichenhall

Die Sportschule Zanshin aus Bad Reichenhall veranstalteten kürzlich die zweite Nacht der Kampfkünste. „Kampfsport in Perfektion für einen guten Zweck“ – das war die Motivation der Sportschule, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Für dieses Projekt wurden wieder absolute Weltstars der Kampfsportszene eingeladen. Organisatoren der Gala und Leiter der Sportschule Zanshin, Peter Wetzelsperger und Petra Hielscher, betonten, mit dieser Benefizveranstaltung auch einen kleinen Einblick in die asiatischen Kampfkünste vermitteln zu wollen. Der Gesamterlös des Events, 2000 Euro, kommt der Kinderkrebshilfe BGL/TS zu Gute und wurde an die 1. Vorsitzende des Vereins, Rosemarie Baumgartner, übergeben.

Benefizveranstaltung in Bad Reichenhall
Text und Bild: Sportschule Zanshin

Iai-Do Lehrgang in Pocking

Vor fast genau einem Jahr fand zum ersten Mal in Pocking ein Iai-Do Lehrgang statt. Schon damals waren sich die Teilnehmer einig, dass dieser wiederholt werden musste. Dieter Drexler (3. Dan Iai-Do) aus München folgte auch in diesem Jahr der Einladung der Pockinger Jiu-Jitsu Schule. Der Lehrgang dauerte über 3 Stunden.

In der ersten Hälfte ging Dieter intensiv auf die Grundtechniken des „Seitei-Iai“ ein. Hierbei wurden die verschiedenen Möglichkeiten des Schwertziehens, Schnitte und Stiche, Chiburi (Befreien der Klinge von Blut) und auch das Noto – das Zurückführen des Schwertes in die Scheide (Saya) – erläutert.

Zahlreiche Schnitt- und Übungsformen wurden demonstriert und geübt um die Grundlagen des Iai-Do den Teilnehmern näher zu bringen. Dies war besonders wichtig, da auch Teilnehmer dabei waren, die zum ersten Mal Iai-do ausübten. In der zweiten Hälfte des Lehrgangs zeigte Dieter die ersten sechs Kata (Grundformen). Danach wurde versucht, die meisterlichen Bewegungen so gut wie möglich nachzumachen.

Zum Schluss des Lehrgangs zeigte Dieter beeindruckend alle 10 Kata des „Seitei-Iai“, sowie einige freie Kata. Die Teilnehmer waren alle begeistert und waren sich einig, dass dieser Lehrgang im nächsten Jahr wieder stattfinden sollte. Danach ging es zum gemeinsamen Abendessen in den Pockinger Hof, wo noch lange diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht wurden. 


Text und Bild: Pockinger Jiu-Jitsu Schule

Marktsonntag in Augsburg

Am 3.10.2010 veranstaltete die City Initiative Augsburg ihren alljährlichen verkaufsoffenen Marksonntag. Die Jiu-Jitsu-Karate-Schule Gerhard Jung beteiligte sich wie jedes Jahr mit einem Stand am Moritzplatz direkt in der Innenstadt. Auf den extra dort ausgelegten Matten zeigten Gerhard Jung und seine Schüler und Schülerinnen mehrmals einen Querschnitt aus dem Trainingsprogramm.

Auf der Showbühne der Augsburger Allgemeinen Zeitung am Rathaus sahen die zahlreichen Besucher des Marktsonntags das Selbstverteidigungs-Programm zusätzlich im offiziellen Rahmen. Ob auf der Bühne oder direkt am Stand: Das Programm der Jiu-Jitsu-Karate-Schule fand sehr großen Anklang.


Text und Bild: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Augsburg

Kampfsport-Lehrgang in Weichs

Am 25. September 2010 fand in Weichs der zweite kombinierte Jiu-Jitsu- und Karate-Lehrgang statt. Knapp 70 Teilnehmer sind der Einladung des Deutschen Jiu-Jitsu Ring „Erich Rahn“ e.V. in die Turnhalle der Weichser Grundschule gefolgt, um sich über 6 Stunden hinweg verschiedenen Aspekten der Selbstverteidigung in Theorie und Praxis zu widmen. Drei Großmeister des ältesten Kampfsportverbandes in Deutschland demonstrierten und unterrichteten zeitgemäße Techniken, vermittelten aber auch Grundprinzipien, wie sie in allen Kampfkünsten und Kampfsportarten zu finden sind.

Lothar Sieber, 10. Dan, nahm sich das Thema „Würfe im Rahmen der realistischen Selbstverteidigung“ vor. Bodo Blumentritt, 5. Dan, gab eine Einführung in die Karate-Stilrichtung Zen-Do-Karate und ihren Einsatz für Selbstverteidigungszwecke. Thomas Gerold, 6. Dan, unterrichtete verschiedene Abwehrtechniken gegen alltägliche Angriffsarten.
Allen Referenten war es wichtig, den Teilnehmern Anhaltspunkte für wirksame Abwehrtechniken gegen realistische Angriffe mit nach Hause geben zu können. Gemessen am Applaus der fleißigen Kampfsportler scheint das gelungen zu sein.

Einen freundlichen Applaus durfte sich auch der 1. Bürgermeister von Weichs, Harald Mundl, abholen, der dem Lehrgang einen kurzen Besuch abstattete. Nach Abschluss des Lehrgangs wurde noch eine Dan-Prüfung abgehalten. Die interessierten Zuschauer, aber auch das Prüfungsgremium konnten sich nicht nur von der Wirksamkeit moderner Jiu-Jitsu-Techniken gegen ungewaffnete und bewaffnete Angriffe überzeugen, sondern bekamen auch überzeugend dargeboten, dass ein Jiu-Jitsu-Kämpfer sich nicht nur im Stand- und Bodenkampf durchsetzen kann, sondern auch gegen mehrere Angreifer besteht. Nach getaner Arbeit und kurzer Beratung der Prüfungskommission konnte Martin Angerer von der 1. Jiu-Jitsu-Schule Pocking die verdiente Graduierung zum 2. Dan Jiu-Jitsu entgegen nehmen.


Text und Bild : Jiu-Jitsu/Karate-Schule Sieber

Okinawa-Karate und Jiu-Jitsu-Lehrgang in Augsburg

Das Interessante am Kampfsport sind nicht zuletzt die vielen Facetten, die er in erster Linie in seinen zahlreichen Stilen, aber auch in den unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen bei der Ausübung allgemein bietet. So ist gerade in der heutigen Zeit die Möglichkeit, aus dem traditionellen Wissen zu schöpfen, dieses aber zugleich an aktuelle Selbstverteidigungsoptionen anzupassen, ein wichtiger Aspekt geworden. Entsprechend stand der diesjährige Lehrgang in Augsburg, dessen Gastgeber die an den DJJR Landesverband Süd angeschlossene Jiu-Jitsu-Karateschule Gerhard Jung war, unter diesem Motto. Zu ihm hatten sich 70 Kampfsportler eingefunden, die von den beiden Referenten Gerhard Jung (6. Dan Jiujitsu-Karate) und Harald Weitmann (7. Dan Okinawa-Karate) begrüßt wurden.

Im Anschluss stellte Gerhard Jung zunächst mehrere Selbstverteidigungssituationen zur Diskussion, um die Kampfsportler dafür zu sensibilisieren, dass im Ernstfall zum einen viele herkömmliche Techniken des Jiu-Jitsu und Karate unwirksam sind und zum anderen nur ein extrem kurzer Zeitraum bleibt, um Abwehrreaktionen erfolgreich einzusetzen. Gemäß dieser Problemkonstellation thematisierte er anschließend mehrere Vorgehensweisen im realen Angriffsfall. Am Beginn standen Umklammerungen von vorne. Sobald die Teilnehmer unterschiedliche Kontervarianten erprobt hatten, folgten ein tief ausgeführter Rammangriff, ein Würgegriff (mit dem Unterarm) von hinten, ein seitlicher Schwitzkasten, Würgen am Boden und ein Fallbeispiel, bei dem der Gegner sich auf bzw. vor seinem liegenden Opfer befindet und es attackiert. Bei dem Versuch, diesen Varianten zu begegnen, zeigten sich die angesprochenen Schwierigkeiten ebenso wie die Notwendigkeit, Abwehroptionen immer wieder einzuüben, um sie bei einer ernsthaften Bedrohung prompt und kompromisslos ausführen zu können.

Gerade diese Kompromisslosigkeit kennzeichnet auch die Techniken des Okinawa-Karate, wie Harald Weitmann in der zweiten Unterrichtseinheit erläuterte. Ursprünglich entstand Okinawa-Karate aus dem unbewaffneten bzw. nur mit landwirtschaftlichen Hilfsmitteln geführten Kampf der bäuerlichen Bevölkerung Okinawas gegen die gerüsteten, gut bewaffneten und ausgebildeten Samurai, weshalb vor allem Abhärtung des Körpers die Voraussetzung für den adäquaten Einsatz der typischen Techniken ist. Aus diesem Grund gab Harald Weitmann den Teilnehmern zu Beginn einen Überblick über verschiedene Abhärtungsarten, bevor er sie in grundlegende Kontervariationen einführte. Neben den Vorteilen, die kontinuierliches Training und Abhärtung verschaffen, arbeitet das Okinawa-Karate ebenfalls mit Geschwindigkeit und dem Wissen um die besonders empfindlichen Teile des menschlichen Körpers, die gezielt angegriffen werden können. Prinzipiell beschränken sich allerdings auch hier Abwehr und entsprechender Konter auf wenige, aber effektiv und präzise ausgeführte Techniken, um den Gegner kampfunfähig zu machen. Nachdem die Sportler auf diese Weise erneut praktische Erfahrungen gesammelt hatten, zeigten Kyoshi Harald Weitmann und die teilnehmenden Dan-Träger der Karateschule Weitmann Sensei Thomas Wolfer, und Sensei Dietmar Schulz zum Abschluss des Lehrganges einige Meisterkatas. Sensei Heiko Hofmann demonstrierte zudem nochmals die aus jahrelanger Abhärtung und optimaler Ausführung resultierende Leistungsfähigkeit, indem er mit dem Schienbein einen Baseballschläger durchschlug. Damit endete der in sich ausgewogene und informative Lehrgang, dem ein gemeinsames Essen im Ristorante Da Giuseppe folgte.



Text: Karateschule Weitmann

Vorführung 15. Japanfest in München

Danträger und Schüler der Jiu-Jitsu und Karate Schule Lothar Sieber zeigten am 18.07.2010 im Rahmen des alljährlichen Japanfestes in München eine Demonstration ihrer Kampfkunst.
Um sich wirkungsvoll verteidigen zu können bedarf es nicht „Schnörkel, Haken und Ösen“, sondern kurzer und prägnanter Techniken. Dass realistische Selbstverteidigung keine Frage des Geschlechts oder Alters ist, zeigten Christina und Günter in ihrem Part. Auch im freien Randori (Verteidigung gegen mehrere Angreifer) demonstrierten die Teilnehmer, wie wirkungsvoll und effizient Jiujitsu-Karate ist. Dies zeigte sich auch an den Reaktionen der Zuschauer, die an diesem Tag verschiedene Kampfkünste beobachten und vergleichen konnten.

Text und Bild: Jiu-Jitsu/Karate Schule Sieber

Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim

Engagement bei der Weitergabe gesammelten Wissens und grundlegender Erfahrungen im Kampfsport an Kinder und Jugendliche ist eine Zielsetzung des DJJR. Aus diesem Grund bot der Landesverband Süd auch dieses Jahr am 03. Juli 2010 einen Jugendlehrgang in Weilheim (Oberbayern) an, bei dem die teilnehmenden Budokas von acht bis vierzehn Jahren in drei Stunden ein durchdachtes, an den Selbstverteidigungsaspekt gekoppeltes Programm absolvierten, das Techniken aus dem Jiu-Jitsu, Karate und Tempelboxen beinhaltete. Referenten waren erneut die Großmeister Thomas Gerold (6. Dan Jiu-Jitsu), Gerhard Jung (6. Dan Jiujitsu-Karate) und Harald Weitmann (7. Dan Okinawa-Karate), wobei Thomas Gerold gezielt auf zentrale Fallübungen und Abrolltechniken des Jiu-Jitsu einging, da diese in jeder Art des Bodenkampfes entscheidend bei der Vermeidung eigener Verletzungen sind und bei richtiger Anwendung zugleich eine optimale Ausgangsposition gegenüber dem Gegner gewährleisten.

Wie wichtig dies sein kann, erfuhren die jungen Budokas im Folgenden unter der Anleitung von Gerhard Jung, dessen Hauptaugenmerk auf Situationen am Boden gerichtet war, aus denen es sich zu befreien galt. Auch die immer wieder problematischen Schwitzkastenangriffe bildeten eine thematische Einheit. Harald Weitmann schulte ergänzend durch Pratzentraining zwei weitere Standardfähigkeiten des Kampfsports: Koordination und Distanzgefühl. Beide beeinflussen die Wirkung von Schlägen, Stößen, Fußtritten sowie den Einsatz von Gegenständen zur Verteidigung nachhaltig und erfordern gerade bei der Kombination mehrerer Techniken Übung, Erfahrung und ein Bewusstsein für den gewählten Ablauf. Die jugendlichen Teilnehmer meisterten mit Fleiß und Freude die jeweils gestellten Herausforderungen und versammelten sich schließlich zum wohlverdienten Grillen, zu dem die Veranstalter einluden. Es schloss gegen 19.00 Uhr den wiederum erfolgreichen Lehrgang ab.



Text und Bilder: Nicola Ettlin

Landeslehrgang in Pocking

Über 50 Kampfsportler kamen zum Landeslehrgang des DJJR nach Pocking
Die Pockinger Jiu- Jitsu Schule war diesmal Ausrichter des Landeslehrgangs des LV Süd. Am Samstag den 26.06.2010 trafen sich über 50 Kampfsportler in der dreifach Turnhalle des Gymnasiums in Pocking.

Als Referenten waren diesmal Hannelore Sieber (8. Dan Jiu-Jitsu, Präsidentin des Deutschen Jiu Jitsu Ring ), Bodo Blumentritt (5. Dan Jiu Jitsu, Präsident Deutscher Danträger und Budo Lehrer Verband), Thomas Gerold (6. Dan Jiu Jitsu, 1. Kampfdan Shaolin Tempelboxen) und Markus Bauer ( 2. Dan Kickboxen, Phillipinischer Stockkampf).

Nach der gemeinsamen Begrüßung wärmten sich die Teilnehmer gemeinsam auf, bevor sie in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Die Referenten unterrichten jeweils eine Stunde. Hannelore Sieber zeigte eindrucksvoll, dass man sich auch als Frau durchaus verteidigen kann. Die Teilnehmer versuchten das Vorgeführte nach zumachen. Hannelore Sieber verbesserte hierbei und gab wichtige Tipps um die Techniken richtig auszuführen.

Bodo Blumentritt zeigt den Teilnehmern verschiedene Abwehrtechniken gegen unterschiedliche Messerangriffe. Er erklärte anfänglich, wie gefährlich der Angriff mit einer Stichwaffe sein kann. Um sich gegen diese verteidigen zu können, gehört neben viel Training auch viel Erfahrung dazu. Aufmerksam verfolgten die einzelnen Teilnehmer den Erklärungen von Bodo Blumentritt.

Thomas Gerold kam extra aus Weilheim nach Pocking, um den Teilnehmern den Kampfstil Shaolin Tempelboxen näher zu bringen. Beim Shaolin Tempelboxen handelt es sich um Fuß- und Fausttechniken die besonders im Kampf eingesetzt werden. Bei diesem Kampfstil gibt es keine starre Reglementierung. Er wurde von Großmeister Paul Belous (10. Dan) in Köln, rein für die Straße entwickelt.

Der phillipinische Stockkampf wurde von Markus Bauer aus Vilshofen vorgeführt. Hierbei konnten die Teilnehmer ihre körperlichen Fähigkeiten erweitern. Beim Stockkampf kommt es neben der Selbstverteidigung auch auf Balance, Koordination und Flexibilität an. Nach dem Lehrgangsabschluss trafen sich die Teilnehmer zum Abendessen im Pockinger Hof um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Landeslehrgang in Pocking
Text und Bild : Markus Widmann

Landeslehrgang in Asbach

Der Landeslehrgang am 29. Mai 2010 in Asbach stand unter den Thematiken „Stockabwehren“ und “ Körpereinsatz“. Reinhard Pützstück (4. Dan JJ), Leiter der Sportgruppe Asbach und Organisator der Veranstaltung, hat sich auf den Bereich Stockabwehren konzentriert und den 18 Teilnehmern mehrere gute Techniken mit auf den Weg gegeben. Insbesondere wurden von ihm die Grundprinzipien des Blockens vermittelt. Aus dem hohen Norden (Hamburg) kam als zweiter Referent Jens Burat (6. Dan JJ, 3. Dan Judo) mit einer kleinen Gruppe angereist.
Alle Teilnehmer zeigten großes Interesse an den von ihm gezeigten Prinzipien des Körpereinsatzes und den Möglichkeiten, die bei korrekter Anwendung für Techniken daraus entstehen können. Als Feedback meinten alle Teilnehmer, dass der Lehrgang in dieser Form auf jedenfall wiederholt werden sollte. Inbesondere die Teilnehmer wie Jens Burat und seine Gruppe haben die Möglichkeiten des Asbacher Dojos sehr begrüßt, da direkt über dem Trainingsbereich gut ausgestattete und günstige Zimmer zu vermieten sind. Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung.


Text u. Bild: Timo Sendrowski, Sportwart LV Nord

Allkampfturnier in Berlin

Am Sonntag, den 09.05.2010 fand in der Schule Rahn in Berlin ein Allkampfnachwuchsturnier statt. Das Besondere war, daß alle Teilnehmer noch nie an einem Wettkampf teilgenommen hatten und an diesem Tag ihre ersten Erfahrungen sammeln konnten.

Vom DJJR waren Pro Sport 24 e.V., Sportschule Randori und Sportschule Rahn am Start. Die Athleten kämpften motiviert und sicherten sich gute Platzierungen.


Jubiläumslehrgang in Wiesbaden

Am 24.04.2010 fand in Wiesbaden im „Nibukai Zentrum für Kampfkünste“ anläßlich des 30jährigen Bestehen des „Deutschen-Träger und Budo-Lehrer-Verbandes“ e.V. (www.ddbv.de) ein Jubiläumslehrgang nur für Braun- und Schwarzgurte statt.  Der „Deutsche Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn“ e.V. ( DJJR ) arbeitet seit Gründung eng mit dem DDBV zusammen.

Die Referenten Lothar Sieber 10.Dan Jiu-Jitsu, 10.Dan Zen-Do-Karate und Hannelore Sieber 8.Dan Jiu-Jitsu, 6.Dan Zen-Do-Karate aus München, Winfried Laube 6.Dan Kickboxen aus Berlin, Jörg Knust 5.Dan Shotokan-Karate aus Bad Zwischenahn und Bodo Blumentritt 5.Dan Jiu-Jitsu, 3.Dan Zen-Do-Karate aus München, zeigten den Lehrgangsteilnehmern stilbezogene Selbstverteidigung.

Aufgrund ihrer besonderen Leistungen, Lehrtätigkeiten und persönlichem Einsatz für den Budosport wurde Herrn Harald Weitmann aus Neuffen der 7.Dan Okinawa-Karate und Herrn Winfried Laube aus Berlin der 7.Dan Kickboxen verliehen und vom DJJR anerkannt und übernommen.


Winfried Laube, Lothar Sieber, Harald Weitmann, Bodo Blumentritt, Heiko Hoffmann und Hannelore Sieber

Dan-Prüfung in München

Roger Hobsch vom TSV 1847 Weilheim Abt. Jiu-Jitsu legte vor der Prüfungskommission Lothar Sieber und Thomas Gerold mit Erfolg die Prüfung zum 1. Dan Jiu-Jitsu ab.
Die Partner waren Davoud Sharifi, Roeland Beukenkamp und Sebastian Loris.

Iaido Lehrgang in Pocking

Neben der traditionellen Art der Begrüßung, wurden auch einzelne Vorübungen gezeigt. Diese bestanden aus einzelnen Schnittübungen mit dem Schwert. Wobei die meisten Teilnehmer mit dem Holzschwert (Bokken) übten. Anschließend wurden diese unterschiedlichen Schnittübungen in den einzelnen Katas umgesetzt, die vom Referenten in einer meisterlichen Perfektion gezeigt wurden.

Iaido

Demonstration eines Aufwärtsschnittes

Neben den 10 Grund Katas, wurden auch freie Katas von Dieter Drexler vorgeführt. Die Teilnehmer versuchten anschließend die gezeigten Schritte nachzumachen. Dabei wurde schnell klar, dass die Umsetzung nicht leicht war. Der Referent verfolgte kontinuierlich die Bewegungen der Teilnehmer, um eine stetige Verbesserung zu gewährleisten. Am Ende des Lehrgangs demonstrierte Dieter Drexler alle 10 Katas des Seitei-Iai-Do.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieser Lehrgang im nächsten Jahr wieder statt finden sollte. Nach dem Lehrgang trafen sich alle zum gemeinsamen Abendessen, wo bis zur späteren Stunde diskutiert wurde.

Text: Pockinger Jiu-Jitsu Schule Widmann

31.07. – 01.08.2009 „Deutschland bewegt sich!“

„Deutschland bewegt sich!“ auf dem Augsburger Rathausplatz: Unter strahlend blauem Himmel machte die Gesundheitsinitiative des ZDF, der Krankenkasse Barmer und vieler anderer Sponsoren unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Gribl Station in Augsburg. Botschafter der Gesundheitsinitiative, die schon viele Städte Deutschlands besucht hat, sind u.a. Weitsprunglegende Heike Drechsler und der mehrfache Tanzweltmeister Michael Hull.

Auf ca. 2.500 qm des Rathausplatzes war in vielerlei Hinsicht Bewegung geboten: Badminton-Spielfeld, Trampolin und Mini-Bowlingbahn waren gern besuchte Publikumsmagnete und die Original ZDF-Torwand begeisterte die „Möchtegern-Ronaldinos“.

Die Jiu-Jitsu-Karate-Schule Gerhard Jung war als einziger Vertreter des Augsburger Kampfsportbereichs unter einem extra Infoschirm vertreten. An dem Stand probierten sich die Interessierten an Schlagübungen, absolvierten Reaktionstests, übten Fallschule und Atemtechniken. Hauptanziehungspunkt des Aktionsparcours war das Bühnenprogramm mit verschiedenen Sportvorführungen. Heike Drechsler animierte ihre Zuschauer zum Standweitsprung und Tanzschulen (von HipHop über Boogie Woogie bis Square Dance) führten mit Begeisterung ihre eingeübten Choreografien vor.

Die Jiu-Jitsu-Karate-Schule zeigte an beiden Tagen vor großem Publikum einen Querschnitt ihres Trainings- und Selbstverteidigungsprogramms. Einen kurzen Ausschnitt davon konnte man zwei Tage später in einer Sendung des lokalen TV-Senders TV Augsburg sehen.

Auch am einwöchigen Rahmenprogramm von „Deutschland bewegt sich!“ beteiligte sich die Jiu-Jitsu-Karate-Schule mit verschiedenen Schnupperkursen im Dojo in der Wintergasse.

Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim

Der beliebte Jugendlehrgang in Weilheim (Oberbayern) jährte sich 2009 bereits zum vierten Mal. Das Programm war sehr gemischt: Shaolin-Tempelboxen, Arnis und Jiu-Jitsu. Die Referenten, die Großmeister Thomas Gerold, Harald Weitmann sowie Gerhard Jung, setzten auch diesmal auf die Ausgewogenheit von spielerischen Elementen, Basistechniken und anspruchsvolleren Aufgaben. Die jungen Budokas im Alter zwischen acht und vierzehn Jahren hatten einen ereignisreichen Nachmittag mit kleineren und größeren Herausforderungen in den genannten Kampfsportbereichen und waren zuletzt sehr begeistert.

Die wohlverdiente Stärkung am Ende der Veranstaltung stellte ein wie immer bestens ausgestatteter Grillabend dar. Die Kinder, Jugendlichen, Eltern, Referenten und Organisatoren konnten sich nochmals persönlich austauschen und den Tag auf diese Weise gesellig ausklingen.




DJJR Bundeslehrgang 2009 in Miesbach

Auch in diesem Jahr konnte der DJJR-LV-Süd erneut zu einem Bundeslehrgang laden, der am 20. Juni in Miesbach (Oberbayern) stattfand. Seinen Schwerpunkt bildete vor allem der Bereich des Jiu-Jitsu, ergänzt mit Modern Arnis, wobei ein Hauptakzent auf angewandter Selbstverteidigung lag. Gemäß dieser Vorgabe gestalteten Hannelore Sieber (8. Dan Jiujitsu-Karate), Lutz Heyden (6. Dan Jiu-Jitsu), Gerhard Jung (6. Dan Jiujitsu-Karate), Jorgen Gydesen (6. Dan Modern-Arnis) und Bodo Blumentritt (5. Dan Jiujitsu-Karate) in der Zeit von 13.00 bis 18.30 Uhr vier Trainingseinheiten für zwei Teilnehmergruppen (erste Gruppe: 9. Kyu bis 3.Kyu; zweite Gruppe: ab 2. Kyu).

Jorgen Gydesen begann seinen Trainingsabschnitt mit einer zeitbedingt kurzen Einführung in Grundlagen des ursprünglich von den Philippinen stammenden Arnis, das er in der an heutige Anforderungen angepassten Form des Modern Arnis vorstellte. Dabei ging er von Stellungs- und Angriffsoptionen aus, die er jedoch gemäß der Schwerpunktsetzung des Lehrganges alsbald um verschiedene Situationen der Selbstverteidigung erweiterte. Zentral für alle Fallbeispiele war das Blocken und Kontrollieren der gegnerischen Waffe (Eskrima oder – mit entsprechend veränderten Abwehransätzen – Messer), möglichst gepaart mit einer Entwaffnung. Letztere kann, sofern der erste Block keine Entwaffnung leistet, mit einem Gelenkhebel (beispielsweise im Bereich des Ellbogens) erreicht werden oder innerhalb einer entsprechenden Kontertechnik erfolgen, die jede Art des Blockens und Kontrollierens sofort ergänzen muss. Wie allgemein im Kampfsport gibt es auch hier variable Möglichkeiten mit Tritten, Kniestößen, Fausttechniken und Würfen zu arbeiten, wobei der schnelle Übergang von einer Technik in die nächste vor allem dann essentiell ist, wenn sich der zuerst angewendete Konter als wirkungslos erweist.

Dieses Prinzip der fortgeführten, flüssigen Reaktion ist zugleich für alle referierten Jiu-Jitsu- Selbstverteidigungsaspekte wesentlich. Hannelore Sieber konzentrierte sich zunächst auf die richtige Art, sich aus der Rückenlage seitlich aufzurichten, denn bereits diese Aktion kann durch Fehler – auf dem Spann abgelegte Füße anstatt der korrekten Fußballenstellung und instabile Haltung des Oberkörpers – scheitern und dadurch dem Gegner Vorteile verschaffen. Spätestens sobald der Angreifer über den eigenen, am Boden liegenden Körper abgerollt werden sollte, wurde offensichtlich, wie wichtig dieser korrekte Aufrichtungsvorgang als Voraussetzung für alle weiteren Handlungen ist. Darüberhinaus lag das Augenmerk von Hannelore Sieber auf möglichst direkten, knappen Aktionen, die eine sofortige Wirkung beim Angreifer hervorrufen. So demonstrierte sie die Abwehr eines Faustangriffes von der Seite mit einer einzigen Armbewegung ebenso wie das schnelle „Hineingehen“ in den Gegner, das ihn gleichzeitig körperlich blockiert und einen Konter auf besonders schmerzempfindliche Körperstellen ermöglicht. Ähnlichen Prämissen unterlagen auch die Gegenmaßnahmen nach dem Wegschlagen oder Ablenken eines Messerstiches.

Im Folgenden machte Gerhard Jung ebenfalls das Messer zum Gegenstand seiner Ausführungen, ergänzt um unterschiedliche Würgeangriffe. Er betonte nochmals entschieden die Gefährlichkeit einer kurzen Klingenwaffe, die nicht zuletzt in der geringen verbleibenden Zeit besteht, auf eine Attacke zu reagieren. Gerade dieser letzte Faktor erzwingt mit der potenziell tödlichen und schwer zu kontrollierenden Wirkung der Waffe eine entschlossene Abwehrhandlung gepaart mit einer sehr effektiven Folgetechnik. Vor allem das Einbeziehen des Gesichtes in die Konterarbeit hat für Gerhard Jung einen immensen Stellenwert, da man auf diese Weise auch Kopfstöße bei einem frontal angreifenden Aggressor abschwächen oder ganz verhindern sowie gewaltsamem Drücken bzw. Anrennen entgegenwirken kann. Wird man mit einer oder beiden Händen gewürgt, spielt der Kopfbereich neben der Fixierung der würgenden Hand durch die eigene und angespannter Halsmuskulatur wiederum eine große Rolle als Ziel für Fausttechniken und Ellbogenstöße, die mit Kniestößen ergänzbar sind.

Mit Schwitzkastenangriffen und der Anwendung eines Kreuzblocks rundete schließlich Bodo Blumentritt das Programm ab. Er bot im Falle eines seitlichen Schwitzkastens mehrere Wurfvarianten an. Sie sind dadurch charakterisiert, dass man dem gegnerischen Druck zunächst nachgibt, ihn aber gleichzeitig gegen den Angreifer wendet, indem man diesen aus dem Gleichgewicht bringt, über den eigenen Körper abrollt, damit in die Defensive zwingt und in Konter übergeht. Auch bei einer frontalen Umklammerung des Körpers durch den Gegner lässt sich dieses Prinzip zum eigenen Vorteil nutzen. Der erwähnte Kreuzblock wiederum erlaubt es, sowohl im oberen als auch im unteren Körperbereich einen Angriff abzuwehren. Dies ist besonders deshalb wichtig, weil man selten eindeutig abzuschätzen vermag, in welcher Höhe die Attacke angesetzt wird oder ob einer angetäuschten Technik eine zweite mit veränderter Trefferhöhe folgt. Nach dem Kreuzblock ergeben sich erneut unterschiedlichste Möglichkeiten, selbst tätig zu werden: ein Nackenschlag (Klebende Hand) mit Kniestoß, Hebel, Tritte und Brechen des gegnerischen Gleichgewichtes, um den Angreifer zu Boden zu bringen.

Diese letzte Trainingseinheit schloss den Kreis des durchdachten Programms und beendete den gelungenen Lehrgang, nachdem alle Referenten und Teilnehmer die gegenseitige Verabschiedung vorgenommen hatten. Ein großes Dankeschön gilt allen, die geplant, referiert, betreut und mit Kaffee und Kuchen das leibliche Wohl unterstützt haben!
Text: Schule Weitmann


Jorgen Gydesen, Bodo Blumentritt, Lutz Heyden, Hannelore Sieber, Gerhard Jung


Die Teilnehmer

Budo-Frühlings-Lehrgang in Großaitingen

Bereits zum dritten Mal fand in Großaitingen bei Augsburg ein Budo-Lehrgang zu Gunsten des Weissen Rings e.V. statt. 10 Referenten präsentierten unterschiedliche Kampfsportarten:
Jiu-Jitsu, Karate, Dim-Mak (Nervendruckpunkte), Kickboxen, Shaolin Kung-Fu, Taiji Quan, Kombatan, Kuk Sool Won, Taekwondo und Judo. Zusätzlich gab es eine Einheit European Tae Bo. Die Referenten kamen nicht nur aus dem Großraum Augsburg, sondern auch aus Berlin und der Schweiz.

Gerhard Jung vertrat den Deutschen Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn e.V. und den Deutschen Dan-Träger und Budo-Lehrer Verband e.V. Er zeigte realistische Verteidigungstechniken gegen Stockangriffe. Das Programm wurde abgerundet durch verschiedene Kampfsportvorführungen in den Pausen.

Die Veranstalter vom Kampfsport-Center Großaitingen hatten sich auch dieses Jahr wieder große Mühe gegeben, die Gäste rundum mit Essen, Getränken und Kuchen zu versorgen. Die Referenten verzichteten auf ihre Honorare und die Teilnehmer wurden anstelle von Lehrgangsgebühren zu Spenden aufgerufen. Am Ende konnten ca. 1000 Euro dem Vertreter des Weissen Rings, Helmut Kresse, zur Verfügung gestellt werden.

Auf dem Bild sind die Referenten des Lehrgangs, der Bürgermeister von Großaitingen Franz Stellinger und Helmut Kresse vom Weissen Ring zu sehen. Das zweite Bild zeigt Gerhard Jung mit seinem Partner Wolfgang Oharek.

Text und Bilder: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Gerhard Jung Augsburg


Lehrgang Muay-Thai, Kickboxen und Zen-Do-Karate in Weichs

Großmeister und Meister der Kampfkünste luden zu einem Landeslehrgang des Deutschen Jiu-Jitsu Ring „Erich Rahn“ e.V. nach Weichs ein. In einer ganztägigen Veranstaltung am 25. April 2009 trafen sich gut siebzig Teilnehmer aus ganz Süddeutschland, um sich die Grundzüge verschiedener Kampfsportarten nahebringen zu lassen: Muay-Thai und Kickboxen als wettkampforientierte Disziplinen sowie Zen-Do-Karate, welches sich nahtlos in das Selbstverteidigungssystem Jiu-Jitsu einfügt.

Alexander Wohlfahrt (1. Dan Jiu-Jitsu, Muay-Thai- und Freefight-Kämpfer) demonstrierte Stellungen, Schrittfolgen und die typische Deckungsarbeit aus dem Muay-Thai. Die Teilnehmer kamen beim Üben bald richtig ins Schwitzen, denn es folgten spezielle Schlag-, Tritt- und Clinchtechniken, wie man sie in dieser thailändischen Kampfsportart wiederfindet.
Heiko Hofmann (4. Dan Karate, 3. Meistergrad Kickboxen) stellte anschließend Kickboxkombinationen mit Faust- und Beintechniken vor. Dabei erläuterte er die wettkampfspezifischen Unterschiede von Voll-, Leicht- und Semi-Kontakt. Viele Partnerübungen halfen den Teilnehmern, die gezeigten Techniken praktisch umzusetzen.

Der letzte Teil des Lehrgangs war dem Zen-Do-Karate gewidmet. Die Weichser Kampfkunstmeister Lothar Sieber (10. Dan Jiujitsu-Karate / Zen-Do-Karate) und Bodo Blumentritt (5. Dan Jiujitsu-Karate, 2. Dan Zen-Do-Karate) erläuterten und demonstrierten die Besonderheiten dieses Karatestils, der sich gegenüber den traditionellen Stilen durch seine Flexibilität und Rasanz auszeichnet und sich gerade deshalb hervorragend im Rahmen der realistischen Selbstverteidigung einsetzen lässt.

Obwohl nur ein Einblick in die einzelnen Stile gegeben werden konnte, zeigten sich die Teilnehmer hochzufrieden. Jeder konnte etwas mit nach Hause nehmen und die einhellige Meinung war, dass man so einen Lehrgang bald wiederholen sollte. Einen gelungenen Abschluss fand der Lehrgangstag im Restaurant Weichs, wo 70 durstige und hungrige Kampfsportler verköstigt wurden.

Lehrgang Muay-Thai, Kickboxen und Zen-Do-Karate in Weichs

8. März bis 5. April 2009 afa Augsburger Frühjahrsausstellung

Die Augsburger Frühjahrsausstellung, kurz afa, ist die größte Messe in Schwaben. Auf rund 43500 m² stellen jedes Jahr über 700 Aussteller ihre Produkte, Innovationen und Projekte vor. Dieses Jahr besuchten rund 100 000 Gäste die Ausstellung mit dem Themenschwerpunkt: Japan – das Land der aufgehenden Sonne. Passend zu diesem Thema demonstrierte die Jiu-Jitsu-Karate-Schule Gerhard Jung an zwei Tagen auf der Japan-Bühne einen breiten Querschnitt ihres Trainingsprogramms. Die Kinder führten traditionelle Jiu-Jitsu- und Karate-Techniken vor.

Es wurden realistische Selbstverteidigungstechniken für Frauen gezeigt, die auch mit Alltagsgegenständen wie mit einem Schirm oder einer Handtasche ausgeführt werden können. Bei den Männern lag der Schwerpunkt neben der Selbstverteidigung auf Dynamik, Körperkontrolle und Präzision der Techniken. Der Dojo-Leiter Gerhard Jung zeigte u. a. die San-Dan Kata Tai-Te-Jitsu aus dem Zen-Do-Karate.

Das Publikum zeigte sich sehr interessiert und stellte anschließend noch viele Fragen.


Iai-Do Lehrgang und Danprüfung in Neuffen

Seinen seit 2002 festen Stellenwert im Ablauf des Dojo-Jahres der Karateschule Weitmann bestätigte dann am 04. April erneut der Iai-Do-Lehrgang unter der Leitung von Lothar Sieber (5. Dan Iai-Do), der sein Augenmerk diesmal zunächst auf eine intensivierte Arbeit an dem speziellen Zusammenspiel richtete, das sich aus den verschiedenen Arten des Schwertziehens, den grundlegenden Schnitten, Stichen und Chiburis (Befreien der Klinge von Blut) sowie dem sauberen Einführen der Klinge (Noto) in die Scheide (Saya) ergibt.

Nach diesem Grundlagentraining, das einerseits prägend für Iai-Do an sich ist und andererseits eine wesentliche Voraussetzung für jeden komplexeren Bewegungsablauf darstellt, folgte in der zweiten Lehrgangshälfte eine verstärkte Auseinandersetzung mit den ersten sechs Katas des Seitei-Iais, die entsprechend dem variierenden Kenntnisstand der Teilnehmenden wo notwendig eingeführt und dann entweder im Ganzen behandelt oder in einzelne Abschnitte zerlegt wurden.

Die letzte Einheit gestaltete Lothar Sieber schließlich mit einer speziellen freien Form, die die zentralen Grundtechniken – ergänzt um Drehungen und Paraden – einprägsam und gut trainierbar in einen Ablauf integrierte, wodurch sie sich als Abrundung des konsequent strukturierten Lehrgangs eignete.

Ihm schloss sich die Dan-Prüfung für Iai-Do der Verbände DJJR und Idokan Polen an, in der Renshi Harald Weitmann, Sensei Heiko Hofmann und Sensei Thomas Wolfer nochmals eine Stunde Konzentration, Präzision und individuellen Stil in den freien Technikfolgen, den zehn Katas des Seitei-Iais sowie den selbstgewählten freien Katas (alle genannten Bestandteile mussten jeweils dreimal gezeigt werden) bewiesen, weshalb ihnen von Lothar Sieber entsprechend der dritte Dan Iai-Do verliehen wurde. Herzlichen Glückwunsch an sie!